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Der Geisterseher von Friedrich Schiller, schauspielfrankfurt

23.03.2008

Premiere am Montag, 30. März 2008, 21.30 Uhr, Zwischendeck

Eine Kriminalerzählung

Sagenhafte Geheimbünde, mysteriöse Masken, Komplotte der Freimaurer, Illuminaten und Jesuiten: Die Öffentlichkeit des späten 18. Jahrhunderts phantasiert leidenschaftlich über Verschwörungstheorien und finstere Mächte im gesellschaftlichen Untergrund.

Der schwärmerische Prinz von ** glaubt sich in Venedig inkognito und gerät nach und nach ins Zentrum abgründiger Intrigen. Finstere Machenschaften, verführerische Frauen und Geistererscheinungen scheinen alle nur ein Ziel zu haben: den Prinzen zu Instrumentalisieren.

Graf: „In seiner Phantasiewelt eingeschlossen, ist der Prinz für andere ein Fremdling.“

Schiller erweist sich als Meister in der Kunst der Kolportage, der psychologisierenden Charakterisierungen seiner Figuren und des Räderwerks ihrer Seelen.

Regie: Paul-Georg Dittrich; Bühne: Birgit Kellner; Kostüme: Katja Strohschneider; Musik: Arnim Streek; Dramaturgie: Jens Groß; Darsteller: Andreas Haase, Oliver Kraushaar

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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