Zeit, die vertrauten Traditionen zu hinterfragen! Regisseurin Verena Stoiber, die ehemalige Assistentin von Jossi Wieler und Calixto Bieito, hat mit ihrem ebenso intelligenten wie bildgewaltigen Konzept zu Der Freischütz gemeinsam mit der Ausstatterin Sophia Schneider 2014 den Grazer Ring Award gewonnen. Nun realisiert sie es am STAATSTHEATER und gibt damit ihr Debüt am Haus. Sie siedelt die ländliche Tragödie in einer Kirche an, in der sich junge Leute an tradierten Normen stoßen.
Libretto von Johann Friedrich Kind
In deutscher Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
Ab 15 Jahren
MUSIKALISCHE LEITUNG Johannes Willig
REGIE Verena Stoiber
BÜHNE & KOSTÜME Sophia Schneider
VIDEO Thiemo Hehl
CHOR Ulrich Wagner
DRAMATURGIE Deborah Maier
THEATERPÄDAGOGIK Anna Müller
Ottokar, bömischer Fürst Kammersänger Edward Gauntt
Kammersänger Armin Kolarczyk
Cuno, fürstlicher Erbförster Stephan Klemm
Renatus Meszar
Agathe, seine Tochter Dorothea Herbert
Kammersängerin Ina Schlingensiepen
Ännchen, eine junge Verwandte Katharina Ruckgaber
Agnieszka Tomaszewska
Kaspar, 1. Jägerbursche Nicholas Brownlee
Kammersänger Konstantin Gorny
Max, 2. Jägerbursche Cameron Becker
Matthias Wohlbrecht
Ein Eremit Vazgen Gazaryan
Yang Xu
Kilian, ein reicher Bauer Arthur Canguçu
Konstantin Ingenpaß
Vier Brautjungern Ilkin Alpay
Camelia Tarlea
Cantus Juvenum
Statisterie des Badischen Staatstheaters
Badische Staatskapelle
Badischer Staatsopernchor & Extrachor
"Der Freischütz", Romantische Oper von Carl Maria von Weber, Staatstheater Karlsruhe
A-PREMIERE 13.10.18, 19.00 Uhr GROSSES HAUS - B-PREMIERE 19.10.18, 20.00 Uhr GROSSES HAUS
06.10.2018
Max und Agathe lieben sich, und das könnte schon genug sein für eine glückliche Zukunft der beiden – doch ein veralteter Brauch soll ein günstiges Vorzeichen liefern. Agathes Vater macht seine Zustimmung zur Heirat davon abhängig. Mit einem öffentlichen Probeschuss soll der Bräutigam die Braut gewinnen. Unter dem Erwartungsdruck versagt der sonst so sichere Schütze und gerät in seiner Verzweiflung auf die schiefe Bahn. Sollen wir unser Glück Regelwerken unterwerfen, die durch Glaube und Aberglaube entstanden sind? Carl Maria von Weber garniert die Suche mit volksliedhaften Melodien wie dem Jägerchor und Wir winden dir den Jungfernkranz, in die man sofort mit einstimmen möchte.


