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DEKALOG – DIE ZEHN GEBOTE NACH KRZYSZTOF KIESLOWSKI & KRZYSZTOF PIESIEWICZ, Vorarlberger Landestheater Bregenz DEKALOG – DIE ZEHN GEBOTE NACH KRZYSZTOF KIESLOWSKI & KRZYSZTOF PIESIEWICZ,...DEKALOG – DIE ZEHN...

DEKALOG – DIE ZEHN GEBOTE NACH KRZYSZTOF KIESLOWSKI & KRZYSZTOF PIESIEWICZ, Vorarlberger Landestheater Bregenz

PREMIERE: 11. MÄRZ 2016, 19.30 UHR, GROSSES HAUS. -----

ZEHN FRAGEN NACH DER FREIHEIT, Theaterprojekt nach den Geschichten und Filmen DEKALOG 1-10. - Was DEKALOG jedenfalls nicht ist, das ist eine ‚Illustration‘ der zehn Gebote. Eigentlich sind es ganz einfach zehn moralische Tragödien. Diese Geschichten gehen ans Fundamentale des Menschseins.

Sie sind eine der Grundlagen unserer Zivilisation und prägen die jüdisch-christliche Kultur insgesamt. Selbst wer nicht religiös ist, kommt immer wieder mit ihnen in Berührung: Den Zehn Geboten, die der Überlieferung nach, Moses direkt von Gott erhielt.

 

Der polnische Regisseur Krzysztof Kieslowski ließ sich von ihnen zu zehn Filmen inspirieren. Die Filme, die sich jeweils mit einem der Gebote beschäftigen, sind wie Versuchsanordnungen zu den Themen Liebe und Tod. Die Menschen, mit denen sich Kieslowski im DEKALOG beschäftigt, leben kurz vor dem Zusammenbruch des Ostblocks in Mietskasernen in Warschau. Sie halten die Zehn Gebote nicht für verbindliche Normen und müssen daher notwendigerweise für ihr Handeln eigene Orientierungsmaßstäbe finden.

 

Moralisieren liegt mir nicht [...] Natürlich bezieht sich jeder dieser Filme auf die Sphäre der Moral [...] Das hat aber nicht mit Geboten und Verboten zu tun [...] Man könnte es eher so formulieren: Passt auf, neben euch leben andere Menschen. Das, was ihr tut, betrifft nicht nur euch, sondern auch die, die euch nah sind oder auch etwas weiter weg, und deren Anwesenheit ihr überhaupt nicht vermutet.

KRZYSZTOF KIESLOWSKI

 

Der Regisseur und Autor Bernd Liepold-Mosser, dessen zeitgemäße Interpretation des Orwellschen Klassikers „1984“ in der vergangenen Saison im Vorarlberger Landestheater zu sehen war und der in der Saison 2013/14 auch das Opern-Theater-Pop-Projekt ALCIN@ am Haus erfolgreich inszenierte, stellt Kieslowskis Geschichten in den Kontext unserer aktuellen Lebenswirklichkeit.

 

aus dem Polnischen von Beata Prochowska

 

Regie Bernd Liepold-Mosser

Bühne und Kostüme Karla Fehlenberg

Dramaturgie Dirk Olaf Hanke, Ludwig zur Hörst

Musik / Komposition Herwig Zamernik

Video Philip Kandler

Licht Arndt Rössler

Ausstattungsassistenz Leslie Bourgeois

Regieassistenz Agnes Kitzler

Inspizienz Eva Lorünser

 

Schauspielerin Jele Brückner

Schauspielerin Alexandra Riemann

Schauspielerin Katja Uffelmann

Schauspieler Sébastien Jacobi

Schauspieler Thomas Schmidt

Schauspieler Felix Steinhardt

 

WEITERE VORSTELLUNGEN: 18/03, 24/03, 29/03, 09/04, 17/04, 20/04, 19.30 Uhr, Grosses Haus

 

KARTEN: +43 (0)5574 42870 600 ticket@landestheater.org www.landestheater.org

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