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David Harrower, "Blackbird", Theater in der Josefstadt Wien

Premiere Do, 7. April 2011, 19.30 Uhr. -----

Una ist zwölf. Ray ist achtunddreißig. Sie sind ein Liebespaar – für kurze Zeit. Fünfzehn Jahre später sehen sie einander wieder. Ray heißt inzwischen Peter, und Una ist erwachsen.

Eine selbstbewusste Frau, die ihn aufsucht und unbequeme Fragen stellt.

Was ist damals eigentlich genau passiert?Was haben die fünfzehn Jahre mit ihnen gemacht?Wer sind sie jetzt? Und wie hat die Gesellschaft damals auf diese verbotene „unmögliche” Liebe reagiert?

„Blackbird” zeigt die Begegnung zweier Menschen, die von einer gemeinsamen Erfahrung geprägt wurden, von der sie nicht loskommen. Im Blick des Anderen, in der Konfrontation desWiedersehens ist die Vergangenheit gegenwärtig, erleben sie ihre Geschichte noch einmal neu: Zwei radikal unterschiedliche Versionen derselben Vergangenheit und zwei Wahrheiten einer Liebe und deren plötzliches Ende.

„Es war mir sehr wichtig, diese beiden Figuren alles sagen zu lassen, was sie wollten, ohne dass ich etwas zensurierte. Und sie können alles, was sie wollen,

zueinander sagen, weil sie die einzigen Menschen sind, die genau wissen, wie sie fühlten und was sie wollten.“ David Harrower.

David Harrower wurde 1966 in Edinburgh geboren, lebt in Glasgow. Er studierte Anglistik, Amerikanistik und Kunst. Sein erstes Stück, „Messer in Hennen“, das 1995 amTraverse Theatre in Edinburgh uraufgeführt

wurde, war schlagartig ein voller Erfolg.

Die Premiere von „Blackbird“ (Regie: Peter Stein) fand 2005 im Rahmen des Edinburgh Fringe Festivals statt.Weitere Stücke: „Tötet die Alten foltert ihre Jungen” (1998), „Presence” (2001), „Dark Earth” (2003), „365” (2008), „Lucky Box” (2009).

Regie Alexandra Liedtke

Bühnenbild Raimund Orfeo Voigt

Kostüme Victoria Behr

Una Maria Köstlinger

Raymond Erwin Steinhauer

Mädchen

Marita Landgrebe /

Lisa-Katharina Lößl

Statisterie

Shiva Walther

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