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DAS ENDE VOM ANFANG von Sean O’Casey in Berlin

Premiere am 11. November 2008 um 20 Uhr an der Vaganten Bühne

Darry und Lizzie Berrill leben ein idyllisches, bescheidenes Leben auf dem irischen Land. Sie besitzen ein Schwein, ein paar Hühner, die friedlich auf dem Hof gackern, und eine Kuh, die genüsslich auf einem Hügel in der Nähe grast.

Und sie haben eine wunderschöne, sonnenüberflutete Wiese, die ab und zu gemäht werden muss.

Freilich liegt sich das Ehepaar manchmal in den Haaren. Wie es eben so ist. Diesmal geht es um die alte und doch immer wieder neue Geschichte, dass ein Mann seiner Frau vorhält, „das bisschen Hausarbeit" würde er mit links erledigen. Sie bietet ihm daraufhin an, für einen Abend zu tauschen: Lizzie geht das Feld mähen, derweil Darry Haus und Hof versorgt.

Zum Glück hat Darry Berrill einen guten Freund, Barry Derrill, der ihm dabei hilft. Er ist eigentlich gekommen, um ein Lied für das Rathauskonzert zu üben, und er ist auch etwas kurzsichtig – umso vorbildlicher ist dafür seine Hilfsbereitschaft. Es wird bestimmt alles in einem Augenzwinkern fertig.

Wenn schließlich nach mancherlei Geschirr- und Blutverlusten Darry im Schornstein hängt, um die Kuh vor einem Absturz zu bewahren, haben Darry, Barry und Lizzie alle was gelernt.

In O'Caseys Slapstick-Klassiker vollzieht sich der Untergang des Hauses Berrill als Kampf mit der Tücke des Objekts. Es folgt eine Kleinkatastrophe auf die nächste bis hin zum fulminanten Ende.

Regie: Benjamin Knight

Ausstattung: Tom Presting

mit: Anette Daugardt, Jürgen Bierfreund und Reinhard Scheunemann

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