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Claude Debussys "Pelléas & Mélisande" in der Neuköllner Oper Berlin

14.02.2009
Kategorien: DeutschlandNews

Premiere am Samstag, 21. Februar 2009, 20 Uhr

„Die Handlung changiert zwischen psychologischem Kammerspiel, Gruselmärchen, Liebesdrama – merkwürdige Todesfälle ereignen sich in einer Familie, die niemand durchschaut.

Ihr Schloss, der Wald und das Meer umgeben alle Figuren unausweichlich und scheinen mit zu morden. Das Gefühl der Undurchschaubarkeit des eigenen Lebensraum deckt sich mit unserem Lebensgefühl in Berlin.

Debussy versteht es mit Hilfe seiner Musik und eines fantastischen Librettos, zärtliche wie schockierende Beziehungen zwischen Menschen zu zeigen – und mitten drin ein Kind, das unter diesen völlig allein gelassen in die Welt hineinwächst, so wie einst seine Eltern. Wir alle erleben Menschen, die ihre Einsamkeit, Wut und Ohnmacht in dieser Welt unterdrücken, verstecken und in Beziehungen zu anderen Menschen kompensieren. Diese unerträglichen Gefühle werden letztlich weitergegeben an die Kinder und Kindeskinder. Dies ist das Drama von Pelléas und Mélisande - und auch unseres. Was erwartet unsere Kinder?

Inszenierung: Miriam Salević

Musikalische Bearbeitung: Roman Lemberg

Musikalische Leitung: Symeon Ioannidis

Dramaturgie: Vincent Stefan

Ausstattung: Emily Laumanns

Mit: Martin Gerke, Herdís Anna Jónasdóttir, Roman Lemberg, Lars Ivar Nordal

Spieltermine: 26./27. Februar, 7., 12., 19./21., 26./28. März 2009, jeweils 20 Uhr

Karten: 9,- bis 18,- , Vorbestellung unter 030 / 68 89 07 77,

unter Email: tickets@neukoellneroper.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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