Donnerstag, 7. April 2005, 20.00 Uhr, Volkstheater Wien
Malina“, der einzige Roman der Lyrikerin und Erzählerin Ingeborg Bachmann, geschrieben in einer Sprache, die sich den großen Gefühlen zu stellen sucht, ist in Joachim Kaisers Formulierung ein „Dokumentationstext über eine schwierige Seele“.
Es ist auch ein Roman über weibliche und männliche Auffassungen von Liebe, über das weibliche Ich im Ringen mit dem männlichen Prinzip, eine Dreiecksgeschichte über zwei Personen, eine Liebesgeschichte, ein Kriminalroman, ein Roman über Krieg und Gewalt und die Generation, deren Leben davon bis in ihre Träume und Alpträume hinein geprägt war. Insofern ist diese Lesung aus Malina auch ein Beitrag zum 60. Jahrestag der Befreiung Österreichs.