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"Agonie" - Ein zaristisches Lehrstück über die letzten Tage der Romanows - Deutsches Theater Berlin

Premiere am Sonntag, 1. September, Kammerspiele. -----

August 1914, am Beginn des Ersten Weltkriegs. Die europäische Sozialdemokratie unterstützt die Positionen der jeweiligen nationalen Regierungen. Die Zweite Internationale zerfällt.

In der Schweiz sitzt Wladimir Iljitsch Lenin in der Bibliothek und liest Hegels 'Logik'. In der russischen Provinz kämpft ein Wanderprediger nach einem Mordanschlag um sein Leben: Rasputin. Er hat den Zaren erfolglos vor dem Konflikt mit Deutschland gewarnt. Bald wird die innenpolitische Lage Russlands explosiv, der Krieg fordert Menschen und Material. Im Herbst 1916 ahnt Rasputin, dass sein blutiges Ende bald kommen wird. Er schreibt dem Zaren: "Wenn du die Glocke hörst, welche dir sagt, dass Grigori ermordet wurde, dann musst du Folgendes wissen: Wenn es deine Verwandten waren, welche meinen Tod verursacht haben, dann wird niemand aus deiner Familie, kein Kind deiner Verwandten, noch länger als zwei Jahre am Leben bleiben. Sie werden getötet durch das russische Volk." Kein Jahr später übernehmen die Bolschewisten die Macht.

Tom Kühnel und Jürgen Kuttner vermessen die Umrisse einer kontinentalen Krise.

Regie Tom Kühnel, Jürgen Kuttner

Bühne Jo Schramm

Kostüme Daniela Selig

Musik Markus Hübner

Dramaturgie Claus Caesar

Mit: Moritz Grove, Daniel Hoevels, Jürgen Kuttner, Helmut Mooshammer, Jörg Pose, Katharina Marie Schubert, Michael

02. September 2013, 19.30 Uhr,

13. September 2013, 19.30 Uhr,

18. September 2013, 19.30 Uhr,

27. September 2013, 19.00 Uhr

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