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Wolfgang Amadeus Mozart, DIE ZAUBERFLÖTE, Mainfranken Theater Würzburg

13.06.2009
Kategorien: DeutschlandNews

Premiere: 20. Juni 2009 | 19.30 Uhr | Großes Haus

Es sind die drei Damen der Königin der Nacht, die den tapferen Prinz Tamino vor einer wilden Schlange retten. Als Gegenleistung verspricht der Prinz die wunderschöne Pamina – die Tochter der Königin, aus den Händen des Sonnenpriesters Sarastro zu befreien.

Auf Befehl der Königin bekommt Tamino einen Begleiter, den Vogelfänger Papageno, der wenig geneigt ist, sich zusammen mit dem verliebten Prinzen in Lebensgefahr zu begeben. In Sarastros „Tempel der Weisheit“ gelingt es Tamino Paminas Liebe zu gewinnen, doch auf der Flucht werden sie gefasst und ihre Liebe wird auf die Probe gestellt…

Mozart beschreibt in seinen Opern die Figuren immer von beiden Seiten, die ihnen zu eigen sind, der guten und der bösen, der heiteren und der traurigen, ohne jedoch dabei zu moralisieren. Roland Velte zeigt in seiner Inszenierung nicht nur die zauberische und märchenhafte Oberfläche der Oper, sondern auch die Hintergründe und Beweggründe der handelnden Personen und aller Situationen, die sie durchleben müssen.

Die ganze Oper ist eine Art ‚Welttheaterstück’,.die „Zauberflöte“ ist ein zeitloses Märchen, das auch heute noch gültig ist und bei dem sich jeder im Publikum irgendwie auf der Bühne wiedererkennen kann.

In seinem letzten Lebensjahr schrieb Mozart für das Vorstadttheater Emanuel Schikaneders mit der „Zauberflöte“ seine bis heute populärste Oper, in der er Elemente des deutschen Singspiels und des Wiener Volkstheaters mit den humanistischen Idealen der Freimaurer verband. So entstand ein Werk dessen eingängige Melodien bis heute bekannt und beliebt sind, das mit seiner märchenhaften Handlung zu verzaubern vermag – und zugleich eine humanistische Idealgesellschaft entwirft.

Eine große Oper in zwei Aufzügen, Dichtung von Emanuel Schikaneder

Produktion im Rahmen des Mozartfestes 2009

Musikalische Leitung Jonathan Seers

Inszenierung Roland Velte

Regiemitarbeit Eric Leon Holland

Bühne Stefan Heinrichs

Kostüme Stephan Stanisic

Choreinstudierung Markus Popp

Einstudierung Domsingknaben Domkapellmeister Martin Berger

Choreografie Schlange Ivan Alboresi

Dramaturgie Steffi Turre

Sarastro Stephan Klemm a.G.

Tamino Randall Bills

Sprecher Johann F. Kirsten

1. Priester Herbert Brand / Oliver Munique

2. Priester Kenneth Beal

3. Priester Tobias Germeshausen / Paul H. Schulte

Königin der Nacht Heidi Elisabeth Meier a.G.

Pamina, ihre Tochter Silke Evers

1. Dame der Königin Antonia Bourvé a.G.

2. Dame der Königin Barbara Schöller

3. Dame der Königin Christine Mittermaier a.G.

3 Knaben Mitglieder der Würzburger Domsingknaben

Papageno Uwe Schenker-Primus

Papagena Anja Gutgesell a.G.

Monostatos, David Fiedler

1. geharnischter Mann Yong Bae Shin

2. geharnischter Mann Ion Bric

1. Sklave Herbert Brand / Oliver Munique

2. Sklave Ivan Danchev

3. Sklave Tobias Germeshausen / Paul H. Schulte

Opernchor und Statisterie des Mainfranken Theaters

Philharmonisches Orchester Würzburg

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