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Uraufführung: PENNY LANE von Gabriel Barylli in Wien

27.09.2006

KOPRODUKTION DRACHENGASSE/ neuebuehnevillach,

2. - 28. Oktober 2006, Di - Sa um 20 Uhr, Bar&Co, Fleischmarkt 22, 1010 Wien.

"Die zwei, drei Mal, wo ich raus bin, um einen von denen tatsächlich zu treffen, waren genug an Realität."

Spracherkennungsprogramm Start. Anführungszeichen setzen. Das neue Apple-Talk-Soft-and-Always-3000-Programm schreibt, was Susanna sagt.

Sie erzählt von Stefan, der eigentlich nichts falsch gemacht hat, und von all den Typen, die sie danach aus dem Netz gefischt hat. Für die sie geile Pannenstreifensklavin, fette Gretel oder spirituell Beschnittene sein sollte. Und sie erinnert sich an die Zeiten, als alles noch ganz einfach war: Penny Lane hören, küssen und lieben - eine simple Reihenfolge, die irgendwann aus dem Lot geriet.

Als sie schließlich den Dalai Lama entdeckt, der so wie sie noch nicht reif für eine Beziehung ist, weiß sie: Meditieren und Finger weg von der Realität ganz ohne Verbindungskabel! Denn in diesem Echtlebenprogramm, da kennt sie sich nicht aus. Mit dem Apple-Talk-Soft-and-Always-3000 hingegen funktioniert ihr Leben wieder auf Knopfdruck: einfach eine Umwegschleife legen und löschen, was sie nicht erreichen soll. Anführungszeichen setzen, Ende Spracherken-nungsprogramm.

Regie/Ausstattung: Michael Gampe

Es spielt: Alexandra Maria Timmel

Rechte bei: Thomas Sessler Verlag Wien

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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