Die Gruppe 48nord bezieht sich in ihrer Neukomposition auf die Stummfilmmusik des Science-Fiction-Genres der 1920er Jahre, verschränkt sie aber mit zeitgenössischen elektronischen Elementen. Unter der Leitung von Martin Spahr wird die facettenreiche Musik vom achtköpfigen ensemble tranformation live interpretiert. In dem Bühnenraum von Fred Pommerehn und mit klar gezeichneten Kostümen von Gabriele Kortmann untersucht METROPOLIS – FUTUR DREI die Entwicklungschancen des Menschen in Anbetracht eines rasanten wissenschaftlich-technischen Fortschritts: zurück in die Zukunft und vorwärts in die Vergangenheit.
Musik von 48nord
Choreographie: Tarek Assam
Musikalische Leitung: Martin Spahr
Bühne: Fred Pommerehn
Kostüme: Gabriele Kortmann
Dramaturgie: Johannes Bergmann
Ensemble: Laura Ávila / Caitlin-Rae Crook / Maria Adriana Dornio / Marine Henry / Julie de Meulemeester / Magdalena Stoyanova / Chiara Zincone / Patrick Cabrera Touman / Michael D'Ambrosio / Yusuke Inoue / Sven Krautwurst / Leo Vendelli / Gleidson Vigne
Fr 22.02.2019 | 19:30 Uhr | Großes Haus | im Anschluss - nachgefragt | Karten
Fr 08.03.2019 | 19:30 Uhr | Großes Haus
So 17.03.2019 | 19:30 Uhr | Großes Haus
So 07.04.2019 | 19:30 Uhr | Großes Haus
Fr 17.05.2019 | 19:30 Uhr | Großes Haus
So 09.06.2019 | 19:30 Uhr | Großes Haus
Uraufführung: METROPOLIS – FUTUR DREI - Tanzabend von Tarek Assam - Stadttheater Giessen
Premiere Sa 02.02.2019 | 19:30 Uhr | Großes Haus
Die Tanzcompagnie Gießen begibt sich in ihrem neuen Tanzabend METROPOLIS – FUTUR DREI auf eine ungewöhnliche Zeitreise. Inspiriert vom Science-Fiction-Klassiker „Metropolis“ aus dem Jahr 1927 reflektiert sie eine vergangene, eine heutige und eine vielleicht zu erwartende Vision von Zukunft. Seit dem 19. Jahrhundert werden der Mythos von der Erschaffung künstlichen Lebens und das Verlangen zur Selbstoptimierung durch technische Apparate in Literatur und Kunst gefasst. Fritz Langs Film „Metropolis“ entwirft eine Welt, die von dämonischen Maschinen abhängt und die durch einen fehlgeleiteten Roboter untergeht. Die dargestellte Faszination von Technik dient Choreograph Tarek Assam als Nährboden für eine tänzerische Analyse der Beziehungen zwischen Mensch und Mechanik.

