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Uraufführung: MARC CHAGALL – LA VIE, Tanzstück von Sven Grützmacher im Theater Trier

PREMIERE AM 07.04.2012, 19.30 Uhr IM GROSSEN HAUS. -----

Pablo Picasso merkte über den 1985 verstorbenen Jahrhundertmaler Marc Chagall an: „Ich weiß nicht, woher Chagall diese Bilder nimmt. Er muss einen Engel im Kopf haben“.

Und in der Tat ist die Lebensgeschichte Chagalls eine Art übersinnliche Reise durch die Zeit. Mit seinen farbenreichen, vom Realismus abgewandten Werken revolutionierte der gebürtige Russe, der später in Paris und den USA lebte, die Kunstwelt, musste jedoch während des Nationalsozialismus aufgrund seiner jüdischen Herkunft auch die Verfemung seines Schaffens erleben. Nichtsdestotrotz war sein Glauben an die kathartische Wirkung der Kunst nicht zu brechen: Unzählige Retrospektiven weltweit dokumentieren seinen enormen Schaffensdrang, und seine Werke sind auch in der Umgebung Triers zu bewundern: In der französischen Nachbarstadt Metz gestaltete er ebenso wie in Mainz Fenster für die Kathedralen.

Nach Publikumserfolgen wie BREL – LE GRAND JACQUES und PIAF knüpft das Tanztheater Trier erneut an die programmatische Auseinandersetzung mit großen Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts an. In seiner Choreografie LA VIE, das von dem gleichnamigen Gemälde Marc Chagalls inspiriert wurde, nähert sich Tanztheaterdirektor Sven Grützmacher der faszinierenden Aura des kosmopolitischen Ausnahmekünstlers und streift dabei globale historische Epochen. So entsteht ein sinnlicher Bilderkosmos über Höhen und Tiefen eines Lebens, das von Menschenliebe, Weisheit und Humor geprägt war.

Eine äquivalente musikalische Live-Begleitung des Tanzabends verspricht der überregional bekannte Klezmer-Klarinettist Helmut Eisel. Vor dem Hintergrund der Beschäftigung mit dem christlich-jüdischen Maler Marc Chagall wird die Produktion auch im Rahmen der Heilig Rock Tage 2012 gezeigt.

Mit musikalischer Livebegleitung durch Helmut Eisel (Klarinette) und Klezmerensemble

Choreografie und Inszenierung: Sven Grützmacher

Musikalische Leitung: Helmut Eisel

Bühnenbild: Slava Prischedko

Dramaturgie: Peter Oppermann

Mit: Christin Braband, Natalia Grützmacher, Juliane Hlawati, Erin Kavanagh, Cecile Rouverot, Susanne Wessel; Noala de Aquino, Denis Burda, Reveriano Camil, René Klötzer, David Scherzer, Robert Seipelt

Weitere Vorstellungen im Großen Haus im April:

Di., 10.04., 20:00 Uhr | Fr., 13.04., 20:00 Uhr | Sa., 21.04., 19:30 Uhr

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