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Uraufführung im Staatsschauspiel Dresden: "Antigone" von Yael Ronen nach Sophokles

07.12.2007

Premiere am 12. Dezember 2007 um 20.00 Uhr in Kleinen Haus

Nach der Schlacht um Theben verbietet ein Gesetz des neuen Königs Kreon bei Todesstrafe, die gefallenen Feinde zu bestatten. Doch Antigone, deren Bruder Polyneikes unter den Toten ist, widersetzt sich dem Verbot. So beginnt die Geschichte, wie wir sie aus Sophokles' Drama kennen.

Immer dann, wenn in politischen Zusammenhängen Grenzen zwischen Gut und Böse gezogen werden, stellen sich die fundamentalen Fragen, die in »Antigone« verhandelt werden: Was ist das Recht des Staates, und reicht es über den Tod hinaus? Was ist das Gewissen des Einzelnen, und aus welcher Moral oder Religion wächst es?

Die junge israelische Regisseurin und Autorin Yael Ronen, die mit ihrem Stück »Plonter« internationale Aufmerksamkeit fand, entwickelt zusammen mit den Schauspielern des Dresdner Staatsschauspiels eine eigene »Antigone«-Version. Ausgehend von der Erfahrung ihres Heimatlandes, das seit seiner Gründung im Ausnahmezustand existiert, entwirft sie ein Szenario, in dem Europa und die Kaste der Regierenden in einen Angstzustand versetzt sind. Die Gefahr des Terrors gebiert den Terror der Vernünftigen.

Bühne: Heike Schuppelius

Video und Kostüm: Isabel Robson

Dramaturgie: Nina Steinhilber

Dramaturgie: Stephan Wetzel

Kostüm: Amit Epstein

Es spielen

als Videoeinspielung: Udi Aloni

Anya Fischer

Caroline Hanke

Friederike Tiefenbacher

Sebastian Kuschmann

Seán Diarmùid McDonagh

Philipp Lux

Hans-Christian Seeger

Komparserie des Staatsschauspiels

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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