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Uraufführung: "herr tod lädt nicht ein aber wir kommen trotzdem" von Nora Mansmann

12.04.2007

Premiere am 20. April 2007 um 19.30 Uh im Theater Osnabrück/emma-theater.

Warum nicht einfach alles stehen und liegen lassen, ein Auto knacken, Sonnenaufgänge im Osten genießen und anschließend einen Menschen kidnappen?

In Nora Mansmanns neuem Stück versucht sich die degenerierte Popkultur- Generation als Pseudo-Terroristengang und weiß doch eigentlich selbst nicht genau, was gefordert werden soll. Die Geisel weiß es auch nicht, bietet sich aber bei der Digitalisierung der Geiselnahme als hilfreiche Hand an. Hollywood-Helden wie Bonnie & Clyde verkommen in unbeholfenen Nachahmungsversuchen zur peinlichen Farcé und beim letzten Kick kann selbst der Tod nur noch müde gähnen. Was also tun? Irgendetwas kaputt machen, damit einmal was passiert, denn nur die Langeweile ist tödlich, und im eigenen Müll lässt es sich am besten ersticken, während die Glotze weiter läuft ...

Nora Mansmann

geboren 1980, wollte Journalistin werden, bevor sie 2002 durch eine Hospitanz bei Armin Petras das Theater für sich entdeckte und begann Stücke zu schreiben.

Nach zwei Assistenzen in der Berliner Off-Szene inszenierte sie im Mai 2004 ihren eigenen Text „mir fehlt nichts“ im HAU 3. Im Oktober folgte „Bob und die anderen Fotzen“ am Theaterdiscounter Berlin. Neben der Theaterarbeit studiert sie und arbeitet außerdem als freie Journalistin im Bereich Theater/Oper.

Regie Jens Poth

Bühne und Kostüme Simone Wildt

Mit Julia Köhn; Richard Barenberg und Olaf Weißenberg

Diese Uraufführung findet zeitgleich mit dem Maxim Gorki Theater Berlin statt.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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