Denn: „Ein unbillig Recht, ein totes Recht“ widerfährt der verwaisten Grete Minde, die von ihrer Verwandtschaft ausgenutzt und schikaniert wird, eines nachts wegläuft, sich durchschlägt, ein uneheliches Kind bekommt und schließlich verzweifelt nach Hause zurückkehrt, wo man ihr Obdach und Erbe verweigert – gestützt auf den Meineid ihres Halbbruders und die Herzlosigkeit der Entscheidungsträger...
„Grete Minde“
Schauspiel nach Heinrich Theodor Fontane / Koproduktion mit dem Theater an der
Parkaue – Junges Staatstheater Berlin
Kay Wuschek, Inszenierung
Joachim Hamster Damm, Bühne & Kostüme
Susanne Winnacker, Dramaturgie
it Petra Gorr, Sandra-Uma Schmitz, Sophia Platz, Bernd Färber, Ulrich K. Müller, Ulf
Perthel, Steffen Schreier, Alexander von Säbel
MATINEE
Sonntag, 06. Januar 2019, 11:00 Uhr, Volkstheater Rostock – Kleines Foyer
Eintritt frei!
WEITERER TERMIN
Samstag, 19. Januar 2019, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus
Bild: Theodor Fontane
Uraufführung: „Grete Minde“, Schauspiel nach Heinrich Theodor Fontane im Volkstheater Rostock
PREMIERE Freitag, 11. Januar 2019, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus
04.01.2019
„Ich mag kein Unrecht sehen und auch keines leiden“ Das Volkstheater Rostock adaptiert eines der eher weniger bekannten, aber umso spannenderen Werke Theodor Fontanes für die Bühne: „Grete Minde“. Die Novelle
basiert auf der wahren Geschichte einer 1618 im altmärkischen Tangermünde als Brandstifterin hingerichteten jungen Frau dieses Namens. Fontane beschreibt einfühlsam eine an sozialer Ungleichheit und Fremdenfeindlichkeit Zerbrechende, die nicht bereit ist, erlittenes Unrecht einfach zu ertragen.

