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Uraufführung: EXPOSURE BERLIN SURREALISTISCHES MUSIKTHEATER IM STIL DER 20ER JAHRE in Berlin

05.10.2012
Kategorien: Deutschland, News

Premiere 12. Oktober 2012, 19 h, ehemaliges Stummfilmkino Delphi, Gustav-Adolf-Straße 2, Berlin. -----

Die Theaterproduktion „Exposure Berlin“ wird an historischem Ort uraufgeführt. „Per Aspera Productions“ bringt internationale Künstler für die Produktion zusammen, inspiriert von den klassischen Surrealisten und dem Stummfilm der 1920er Jahren.

Dabei verschmelzen zeitgenössische Theater- und Videokunst mit neuen Kompositionen avantgardistischer Musik. Das ehemalige Stummfilm-kino Delphi bietet dabei für das Stück thematisch den idealen Rah-men. „Exposure Berlin“ ist seit Jahrzehnten die erste große Produktion an diesem außergewöhnlichen Ort.

„Exposure Berlin“ wurde eigens für das besondere Ambiente des früheren Stummfilmkinos Delphi konzipiert. Es basiert auf Guillaume Apollinaires 1917 veröffentlichtem Stück „Les mamelles de Tirésias“, das heute als eines der ersten surrealistischen Werke gilt. „Exposure Berlin“ befasst sich mit der Frage nach dem eigenen Geschlecht und der eigenen Identität. Dabei wird auch das Weiterwir-ken politischer und künstlerischer Impulse aus dem Paris und Berlin der 1920er Jahre miteinfließen. Das Stück ist in deutscher, französischer und englischer Sprache, kann aber von allen verstanden werden, die einer dieser Sprachen sprechen.

Für das Stück wurden eigene Kompositionen für ein 12-köpfiges Orchester geschrieben, das das Bühnengeschehen live begleitet. Als Hommage an den historischen Spielort wird die Inszenierung von einem Kamerateam gefilmt und ebenfalls live im Stil des Stummfilms der 1920er Jahre in den Bühnenraum projiziert.

Das ehemalige Stummfilmkino Delphi ist eines der ersten Kinos der Welt. Das original erhaltene Gebäude liegt am Caligariplatz in der ehemaligen Filmstadt Weißensee, eine der wichtigsten Produktionsstandorte des deutschen Films der 1920er Jahre. Das Kino zeigte einst cineastische Meilensteine wie „Das Cabinet des Dr. Caligari“ und ist mit dem Aufschwung der Kinobranche der 20er und 30er Jahre fest verbunden.

Regisseur Nikolaus Schneider und sein internationales Team aus dem Bereich Theater, Film und Musik haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen vergessenen Ort mit seiner geheimnisvollen Aura durch ihre Produktion neu zu beleben.

Konzeption und Regie Nikolaus Schneider

Produktion Brina Stinehelfer/Per Aspera Productions

Text und Dramaturgie Antoine Hummel

Komposition Musik Pucinski

Bühnenbild Victor Labarthe

Kostüm Odile Hautemulle

Videoanimation Radha Mateva

Mit Dylan Bandy, Pierre De La Roche, Brina Stinehelfer, Daniel Unsöld, Sebastian Rein, Nikolaus Schneider.

Aufführungen

13.+14. und 19 - 21. Oktober 2012, 19 h

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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