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Uraufführung: "Die Borderline Prozession" - Ein Loop um das, was uns trennt von Dirk Baumann, Alexander Kerlin und Kay Voges, Schauspiel Dortmund

Premiere am 15. April, 19.30 Uhr im Megastore in Dortmund-Hörde (Felicitasstraße 2). -----

Jetzt. Ein Kind wird geboren. Ein Schiff mit Geflüchteten versinkt im Mittelmeer, und du bist zum Abendessen eingeladen. Über Twitter wird vermeldet: Enthauptung in Syrien, in Ungarn ist der Stacheldraht fertig, die Grenzpolizei setzt Wasserwerfer ein gegen den Ansturm der Verzweifelten.

Der Medienwissenschaftler Douglas Rushkoff hat das als „Gegenwartsschock“ bezeichnet: wenn alles JETZT passiert. Zurück bleiben wir, rastlos und gierig nach Informationen und dabei unfähig, sie alle zu

behalten. Wie gehen wir damit um? Verdrängung oder Radikalisierung?

Das neue Stück im MEGASTORE von Kay Voges und Ensemble: 20 Schauspieler, ein Haus mit zehn Zimmern, Dachterrasse und bewachter Außenfront, davor ein mysteriöser Parkplatz. Um das Haus fährt in endloser Prozession eine Kamera - und gewährt dem Publikum berührende Einblicke in das, was uns Menschen ausmacht: Leben und Sterben, Lieben und Hassen, Angst und Hoffnung. Dutzende Szenen mit über fünfzig Figuren, die tief berühren! Eine Meditation unter der musikalischen Leitung von Tommy Finke, entwickelt von den Machern von DAS GOLDENE ZEITALTER.

Komplexität akzeptieren oder die Welt wieder einteilen in Gut und Böse, Wahrheit und Lüge, wir und die anderen? Eine Prozession von 25 Schauspielern und Schauspielerinnen. Eine Mauer. Und ein Kameraauge, das diese Mauer umkreist – das sind die Zutaten für Die Borderline Prozession, eine Performance, ein Spektakel, eine Meditation, eine Belagerung, eine große Liturgie über die Widersprüche und Ängste unserer Zeit.

Regie: Kay Voges

Bühne: Michael Sieberock-Serafimowitsch

Kostüme: Mona Ulrich

Musik: T.D. Finck von Finckenstein

Director of Photography: Voxi Bärenklau

Engineering: Lukas Pleß

Video: Mario Simon

Live-Kamera: Jonas Schmieter

Mit: Andreas Beck, Ekkehard Freye, Frank Genser, Caroline Hanke, Marlena Keil, Bettina Lieder, Eva Verena Müller, Peer Oscar Musinowski, Uwe Rohbeck, Uwe Schmieder, Julia Schubert, Friederike Tiefenbacher, Merle Wasmuth

sowie Studierenden des 3. Studienjahrgangs der Folkwang Universität der

Künste: Paulina Alpen, Amelie Barth, Carl Bruchhäuser, Thomas Kaschel, Nils

Kretschmer, Anja Kunzmann, Lorenz Nolting, David Vormweg, Michael

Wischniowski

Weitere Termine: 22., 28. April, 8., 14., 29. Mai 2016

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