So hat Antoine Jully, Ballettdirektor und Chefchoreograf der BallettCompagnie Oldenburg, ein neues musikalisches Arrangement für seine choreografische Uraufführung in Auftrag gegeben. Der in Oldenburg lebende Sänger, Stimmkünstler und Tontechniker Gunnar Brandt-Sigurdsson hat dafür u. a. Aufnahmen mit dem Ventapane-Quartett und dem Organisten der Lamberti-Kirche Tobias Götting gemacht. Vor allem aber hat er vier Stücke für Stimme bearbeitet – dabei faszinieren ihn, genau wie den Choreografen, die nahezu unendlichen Variationsmöglichkeiten der Fuge.
Choreografie, Bühne und Kostüme: Antoine Jully,
Musikalisches Arrangement und Stimme: Gunnar Brandt-Sigurdsson,
Umsetzung Bühnenbild: Georgios Kolios,
Licht: Sofie Thyssen
Mit: Laura Cristea, Adi Hanan, Maelenn Le Dorze, Nicol Omezzolli, Caetana Silva Dias, Teele Ude; Francesco Fasano, Lester René González Álvarez, Oliver Jones, Herick Moreira, Gianluca Sermattei
Die nächsten Vorstellungen: Mi 19. Juni, Fr 21. Juni, Sa 22. Juni, So 30. Juni (15 Uhr), Di 02. Juli, Sa 06. Juli (z. l. M.)
Uraufführung: DIE KUNST DER FUGE - Choreografie von Antoine Jully, Musik von Johann Sebastian Bach - Oldenburgisches Staatstheater
Premiere: Samstag, 15. Juni 2019, um 20 Uhr, Kleines Haus
08.06.2019
Einen unvollendeten Zyklus von 14 Fugen und vier Kanons hinterließ Johann Sebastian Bach 1750 „welche[r] alle Arten der Contrapuncte und Canonen, über einen e i n t z i g e n Hauptsatz enthält“, wie im Nekrolog auf Bach steht. Auf den Notenseiten war nicht vermerkt, für welches Instrument das Werk gedacht war, das seit seiner Erstausgabe 1751 ,Die Kunst der Fuge‘ heißt.

