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Theater Ulm bringt den Advent: am 1. Dezember startet der LEBENDE ADVENTSKALENDER

Jeden Tag geht ein neues Türchen auf, und das Theater Ulm schwärmt aus: Sänger, Schauspieler, Mitglieder des Chors, des Philharmonischen Orchesters und der Werkstätten, Dramaturgen und Spartenleiter bringen auch diesen Dezember wieder an jedem Tag bis zum Heiligen Abend den Advent in die unterschiedlichsten sozialen Einrichtungen Ulms und Neu-Ulms – von Kindergärten, -kliniken und -heimen über Wohneinrichtungen für körperlich und geistig behinderte Menschen bis zu Seniorenheimen und dem stationären Hospiz Ulms. Ein lebender Advents¬kalender voller Überraschungen und vorweihnachtlichem Zauber.

Ausgedacht hat sich das Ganze die Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Theaters Ulm, Dr. Christine Tretow, denn für sie hat ein Stadttheater nicht nur einen Bildungsauftrag, sondern auch eine soziale Verantwortung in der Stadt und Region: „Menschen, denen aus gesundheitlichen oder sozialen Gründen ein „normales Leben“ und/oder die Teilhabe an den kulturellen Angeboten der Stadt nicht möglich ist, kann das Theater ein Stück Freude und Erlebnis bringen, das Ihnen aufgrund Ihres Schicksals sonst verwehrt ist.“ Besonders freut sich die Initiatorin darüber, dass sie in diesem Jahr auch Mitarbeiter der Werkstätten des Theaters für die Beteiligung am lebenden Adventskalender gewinnen konnte. So haben Schreinerei, Polsterei und Malsaal des Theaters ein großes Puppenhaus für das Ulmer Frauenhaus gebaut und die Mitarbeiter des Malsaals eigens Bilder für Seniorenheime gemalt.

Gestartet wird am Montag, 1. Dezember, um 15 Uhr. Dann machen sich Dramaturgieassistent Michael Hanisch und Regieassistentin Miriam Locher in Kostüm und Maske auf den Weg in die Bahnhofstraße, um die Ulmer Aidshilfe bei ihrer Spendensammlung zu unterstützen. Rund 33 Millionen Menschen sind weltweit mit dem Hi-Virus infiziert, zirka 59.000 davon in Deutschland – Tendenz steigend. Aids ist kein Randgruppenthema, doch noch immer bedarf es viel Aufklärung und der Schaffung eines breiten Bewusstsein für die übertragbare Immunschwäche. Das Theater möchte deshalb mit seinem ersten Türchen des lebenden Adventskalenders am Weltaidstag die Aidshilfe Ulm unterstützen und mit seinen Mitteln die Aufmerksamkeit der Passanten auf die Ulmer Aidshilfe lenken, die dringend finanzielle Unterstützung für Klientenbetreuung, Prävention und ehrenamtliche Projekte braucht.

Am Dienstag, 02.12.2008, öffnet sich um 15 Uhr im Frauenhaus Ulm das zweite Türchen des Adventskalenders: Malsaalvorstand Günther Keil und Pressesprecherin Dr. Christine Tretow über¬reichen das von den Theaterwerkstätten gebaute Puppenhaus und Spendengelder für den Verein „Frauen helfen Frauen“. Am Mittwoch, 03.12.2008, bringen um 16 Uhr die Sopranistin Arantza Ezenarro und Tenor Alexander Schröder den Advent in das Altenzentrum Clarissenhof in Söflingen. Begleitet von Repetitorin Alwina Meissner am Klavier singen sie u.a. ein Duett aus „Don Giovanni“ und Arien aus „Le Nozze di Figaro“ und „La Traviata“. Am Donnerstag, 04.12.2008, macht sich um 10 Uhr Schauspielerin Christel Mayr mit ihrer „Quetschkommode“ auf den Weg zum Schulkindergarten für besonders förderungsbedürftige Kinder am Eselsberg, um gemeinsam mit den Kindern traditionelle und neuere Weihnachtslieder zu singen und natürlich eine spannende Weihnachtsgeschichte vorzulesen. Am Freitag, 05.12.2008, bringt um 12 Uhr der Adventskalender des Theaters zwei Bilder aus dem Malsaal ins BRK Seniorenheim Ludwigsfeld in Neu-Ulm. Am Samstag öffnen Orchestermitglieder das sechste Türchen ...

www.theater.ulm.de

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