Gospodin lehnt es also ab, weiter für Geld zu arbeiten, mit Geld Waren zu bezahlen und überhaupt Besitz zu haben. Seine Freundin Anette allerdings kann sich für seine neue, selbstbestimmte Lebensform nicht begeistern und verlässt ihn. Mit subversivem Humor verweigert sich Gospodin – ein geistiger Nachfahre des Diogenes in der Tonne – unseren Konventionen und macht sich daran, seine Utopie vom freien, antikapitalistischen Leben in seinem Alltag umzusetzen.
Dumm ist nur, dass ausgerechnet er unvermutet in den Besitz einer herrenlosen Geldtasche gerät. Gospodin versucht natürlich sofort, diese wieder los zu werden … »Genannt Gospodin« ist ein spielerisches soziales Experiment, das die anarchische Kraft des Lachens in den Mittelpunkt stellt – und die Frage: Bin ich Herr meines eigenen Lebens?
Regie: Matthias Huhn
Bühne: Markus Karner
Kostüme: Jutta Kreischer
Es spielen: Babette Slezak; Andreas Guglielmetti, Silvio Hildebrandt, Sebastian Reck

