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TARTUFFE von JEAN BAPTISTE POQUELIN, GENANNT MOLIÈRE im Vorarlberger Landestheater Bregenz

18.11.2011

PREMIERE: Fr, 25. November 2011, 19:30. -----

„Tartuffe“ ist Molières böseste Komödie, das Skandalstück seiner Zeit liefert bis heute die Muster für bösartige Betrüger. Zugleich gehört es zu den umstrittensten Texten der französischen Literatur.

Tartuffe, ein gerissener Schwindler, schleicht sich unter Vorspiegelung von fundamentaler Frömmigkeit in die Familie des Orgon und ins Vertrauen des Hausherrn ein. Er entfremdet Orgon seiner Frau und seinen Kindern, lässt sich die Hand der Tochter versprechen. Gleichzeitig macht er sich an die Hausherrin heran und erschwindelt sich das Vermögen des gutgläubigen Hausherrn. Am Ende steht der Gerichtsvollzieher vor der Tür.

Die Komödie zeigt nicht nur, wie sich ein Heuchler mit List und Tücke durchsetzt: Mit einem genialen Kunstgriff der Verschiebung macht Molière nicht den Scheinheiligen, sondern das Opfer zum eigentlichen Protagonisten der Handlung. „Tartuffe“ nimmt gerade deshalb eine herausragende Stellung in Molières Werk ein, weil hier nicht nur ein in eine Chimäre verrannter Mensch vorgestellt wird. Auf dem Prüfstand steht, wie jemand zu einer derartigen Wahnidee gebracht wird und sich immer mehr in ihr verstrickt..

Regie: Steffen Jäger

Bühne: Paul Lerchbaumer

Ausstattung: Aleksandra Kica

Dramaturgie: Dorothée Bauerle-Willert

Masken: Florentina Kubizek

Musik: Boris Fiala

Künstlerische Mitarbeit: Sandra Aberer

Ausstattungsassistenz: Julia Kopa

Licht: Arndt Rössler

Ton: Andreas Niedzwetzki

Mit: Nikolaus Barton, Lukas Kientzler, Laura Louisa Garde, Alexander Julian Meile, Lisa-Maria Sexl, Andreas Jähnert, Olga Wäscher, Robert Finster

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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