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SÜNDENBOCK von Nina Gühlstorff und Ensemble | Performance basierend auf einer japanischen Erzählung - Theater Rampe Stuttgart

Premiere: 6. Februar 2016, 20:00. -----

In Zeiten wie diesen ist die Frage nach dem SÜNDENBOCK allgegenwärtig. Im Kleinen wie im Großen, lokal wie international. Nina Gühlstorff, die 2014 bereits KoNGOland am Theater Rampe entwickelte, und ihr fragwürdig interreligiös besetztes Ensemble beschäftigen sich in ihrem Stück SÜNDENBOCK mit genau dieser Thematik.

a SUENDENBOCK

Anlass der Stückidee war der Bilderstreit bei Charlie Hebdo um die Mohammed Karikaturen. In der Zwischenzeit sind unzählige weitere Diskussionen wie diese ins Land gezogen und es bleibt die Frage bestehen: Wer wird von der Gesellschaft zum Sündenbock auserkoren?

 

Nina Gühlstorff und ihr Team stellen dabei einen, der aus seinem Dorf in Japan auszog, den Pazifik nach Mexiko-City zu überqueren und schließlich ein Dorf in Kolumbien zu gründen, in den Mittelpunkt. Aus Angst vor möglichen Verfolgern ist er stets auf dem Sprung. Seine Erzählung bildet die Grundlage für SÜNDENBOCK. Es geht um eine Untersuchung von Ausgrenzung und Verfolgung, Schuld und Vertreibung als basale universale Bewegungsmodi des Menschen. Oder wie CHARB es in BRIEF AN DIE HEUCHLER formulierte: „Seit der Erfindung des Sündenbocks existiert der Rassismus in allen Ländern.“

 

Mit

Elmira Bahrami

Laurenz Leky

Ariel Nil Levy

 

Regie

Nina Gühlstorff

 

Ausstattung

Marouscha Levy

 

Dramaturgie

Martina Grohmann

 

Weitere Termine: Mi 10.02. – Sa 13.02. | Fr 25.03. – So 27.03. jeweils 20:00

 

 

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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