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Staatsschauspiel Dresden: BLACKBIRD von David Harrower

Premiere am 14. September 2008 im theater oben im Schauspielhaus

Vor sechzehn Jahren hatten Ray und Una ein Verhältnis, von dem niemand wissen durfte. Ray war vierzig und Una zwölf. Dafür ging Ray ins Gefängnis.

Jetzt lebt er in einer anderen Stadt, mit einer anderen Frau, unter anderem Namen und mit einem schlecht bezahlten Job. Ray hat mit der Vergangenheit abgeschlossen, Una dagegen kommt von ihr nicht los. Sie hat Ray ausfindig gemacht, denn sie will die Wahrheit wissen. Sie will wissen, was war und was noch ist. Sie will wissen, ob sie sich von dieser Geschichte befreien kann, die sie mit niemandem außer ihm teilt.

Seit dem internationalen Erfolg seines ersten Stücks »Messer in Hennen« (1995) zählt David Harrower zu den wichtigsten britischen Gegenwartsautoren. »Blackbird« fragt provozierend nach unseren Normen und Maßstäben für Liebe.

Aus dem Englischen von Angela Kingsford Röhl

Regie Beatrix Schwarzbach | Bühne und Kostüme Francesca Ciola

Dramaturgie: Stephan Wetzel

Es spielen

Ray: Hans-Christian Seeger

Una: Franziska Beyer

Mädchen: Komparserie des Staatsschauspiels

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