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Schauspiel Leipzig: "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" von Richard Alfieri

16.10.2007

Premiere 23.10.2007 um 20.00 Uhr, GARDEROBENHALLE

Lily Harrison, eine rüstige Siebzigjährige, die keine Lust hat, sich zum ausrangierten alten Eisen zu zählen, schreitet zur Tat und verändert ihr Leben: Über die Agentur „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ mietet sie sich einen Tanzlehrer, der zu ihr nach Hause ins Wohnzimmer kommt.

Gerechnet hat sie allerdings nicht mit einem schrägen Typen wie Michael Minetti. Der ist 40 Jahre alt, ehemaliger Revuetänzer und von einer dermaßen entwaffnenden Schlagfertigkeit, dass Lily ihn bei der ersten Begegnung gleich wieder vor die Tür setzen will. Doch zwischen diesen beiden „Solisten ihres Lebens“, die gleichermaßen verletzlich wie scharfzüngig wirken, entspinnt sich, Tanzschritt für Tanzschritt, eine wunderbare Freundschaft.

Swing – Tango – Walzer – Foxtrott – Cha-Cha-Cha. Beherzt ausschreitend und sich anschmiegend, stichelnd und plaudernd werden sie immer neugieriger aufeinander und kommen sich näher. Kleinere und größere Geheimnisse ihres Lebens treten zutage und verleihen der ungewöhnlichen Beziehung seelische Tiefe. Durch ihren Schritt aufs Parkett wird Lily selbstsicherer und wirft einengende Konventionen über Bord: Wen stört es schon, dass bei der Nachbarin der Kronleuchter wackelt? Und was die Leute denken, wenn Lily aufgebrezelt zum Tanztee erscheint?

Inszenierung

Thorsten Duit

Ausstattung und Choreographie

Michael S. Kraus

Lily Harrison

Barbara Trommer

Michael Minetti

Tobias J. Lehmann

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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