Schrift ist Wohltat und Verderben. Sie bewahrt und erklärt, sie zerstört
und lügt. Die Kammeroper reflektiert sowohl musikalisch als auch szenischüber Möglichkeiten und Gefahren des Aufschreiben-Könnens, über dieEitelkeit des geschriebenen Wortes und dessen Macht zur Manipulation, aberauch über den Kampf der Schrift gegen das Vergessen und deren Fähigkeit,neue Welten entstehen zu lassen.
Die Kritiker waren begeistert von dieser Produktion und so erhielt diese
im Rahmen der jährlichen Bilanz des Fachmagazines «Opernwelt» mehrmalige
Nennungen als beste Uraufführung und als beste Inszenierung.
Produktionsteam: Rüdiger Bohn (Musikalische Leitung), Sabrina Hölzer
(Inszenierung), Mirella Weingarten (Ausstattung)
solisten: Màrta Rósza, Simone Stock, Lisandro Abadie, Howard Quilla Croft,Daniel Johannsen, Auke Kempkes, Koichi Yoshitomi, Tom Sol
SängerInnen des Luzerner Theaters gastieren an der Deutschen Oper Berlin
21.11.2006
Mit der Kammeroper «Gramma - Jardines de la Escritura» gastieren SängerInnen des Luzerner Theaters am 28. und 29. November 2006 an der Deutschen Oper Berlin. Die Kammeroper des jungen spanischen Komponisten José M. Sànchez-Verdú ist am Luzerner Theater als Kooproduktion mit der Münchner Biennale entstanden und stand im Mai 2006 auf dem Luzerner
Spielplan. In Berlin wird der Komponist die Aufführung selber dirigieren.

