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Richard Wagners "Lohengrin" im Mainfranken Theater Würzburg

Premiere: 29. September 2013 | 17.00 Uh, Großes Haus. -----

Eine Welt, die sich um Umbruch befindet: Die neue Religion des Christentums breitet sich immer weiter aus. Die alten heidnischen Traditionen sind jedoch noch nicht vergessen. Zudem wird man von feindlichen Horden bedroht.

Die politischen Verhältnisse im Inneren sind alles andere als stabil, denn verschiedene Seiten erheben Anspruch auf den verwaisten Thron. Wie ein Wunder bricht in dieses Chaos ein glänzender Ritter ein, dessen Nachen von einem Schwan gezogen wird. Er ist bereit, die wirren Verhältnisse zu ordnen. Doch seine Mission scheitert …

Wagner ließ in Lohengrin nicht nur eine längst versunkene Zeit auferstehen, er reflektierte vielmehr die Erfahrungen seiner eigenen Gegenwart. Denn auch seine Welt befand sich im Umbruch, konzipierte der Komponist doch dieses Werk, als das Wetterleuchten der Revolution von 1848/1849 immer noch deutlich am politischen Himmel zu erkennen war.

Nach den Produktionen von Giacomo Puccinis Turandot und Richard Wagners Parsifal realisierte der Regisseur Kurt Josef Schildknecht mit Lohengrin seine dritte Regiearbeit am Mainfranken Theater Würzburg. Die Gestaltung des Bühnenbildes lag in den Händen von Rudolf Rischer. Er entwarf die Bühnenbilder für Gaetano Donizettis Lucia di Lammermoor und für Richard Wagners Parsifal.

Mit Scott MacAllister und Hugo Mallet konnten darüber hinaus zwei herausragende Sänger für die Titelrolle gewonnen werden. MacAllister war bereits von 1985-1989 fest im Musiktheater-Ensemble des Würzburger Stadttheaters engagiert. Es folgten Gastengagements in großen Opernhäusern wie in Straßburg, der Deutschen Oper Berlin, der Pariser Opéra oder beim Klangbogen Festival in Wien. Mallet ist ebenfalls auf den internationalen Bühnen zuhause und war bereits in den Opernhäuser in Paris, Dijon, Rouen, Singapur, Luzern, Moskau, Berlin und Chemnitz zu erleben.

Die Wagner-Inszenierung entstand in Koproduktion mit dem Kroatischen Nationaltheater in Zagreb und feierte dort bereits im Frühjahr 2013 erfolgreich Premiere.

TEAM:

Musikalische Leitung: Enrico Calesso

Inszenierung: Kurt Josef Schildknecht

Bühne: Rudolf Rischer

Kostüme: Götz Lanzelot Fischer

Licht: Roger Vanoni

Choreinstudierung: Sören Eckhoff a. G. / Michael Clark

Dramaturgie: Christoph Blitt

MIT:

Heinrich der Vogler, deutscher König: Frank van Hove a. G. / Johan F. Kirsten

Lohengrin: Scott MacAllister a. G. / Hugo Mallet a. G.

Elsa von Brabant: Karen Leiber

Herzog Gottfried, Elsas Bruder: Bastian Bank / Anton Höfler / Moritz Siebert

Friedrich von Telramund, brabantischer Graf: Joachim Goltz a. G.

Ortrud, seine Gemahlin: Ruth-Maria Nicolay a. G.

Der Heerrufer des Königs: Daniel Fiolka

Vier brabantische Edle: Ivan Danchev, David Hieronimi, Ji-Su Park a. G., Herbert Brand

Vier Edelknaben: Anja Gutgesell, Anke Endres a. G., Vavara-Paraskevi Biza a. G.,

Sonja Koppelhuber

Opernchor, Extrachor und Komparserie des Mainfranken Theaters Würzburg

Philharmonisches Orchester Würzburg

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