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RICHARD WAGNER, TRISTAN UND ISOLDE, Wiener Staatsoper

Premiere Donnerstag, 13. Juni 2013, 17.00 Uhr. -----

In Richard Wagners Tristan und Isolde, 1865 in München uraufgeführt, laufen zahlreiche biografische Fäden zusammen: Wagners Liebe zu Mathilde Wesendonck, die Beschäftigung mit Schopenhauer und die langjährige Auseinandersetzung mit mittelalterlicher Literatur.

Gleichzeitig wurde die „Handlung in drei Aufzügen“ zu einem Schlüsselwerk der Operngeschichte, das zahlreiche Beeinflussungen anderer Künstler – nicht nur musikalisch – nach sich zog, und bis heute, auch durch Nietzsches Definition als „eigentliches Opus metaphysicum aller Kunst“ geprägt, den Nimbus des Außerordentlichen wahrt.

Regisseur David McVicar wurde in Glasgow geboren und studierte an der Royal Scottish Academy of

Music and Drama. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, etwa 2011 Le Grand Prix de la Musique du Syndicat de la Critique für seine Ring-Inszenierung in Straßburg oder den South Bank Show Award für einige seiner Produktionen in Großbritannien (Giulio Cesare, The Rape of Lucretia und The Turn of the Screw). Zu seinen weiteren Inszenierungen zählen u. a. Les Contes d’Hoffmann (Salzburger Festspiele), Anna Bolena (Met), Il trovatore (Met, Chicago), La clemenza di Tito (Aix-enprovence), Adriana Lecouvreur, Aida, Salome, Le nozze di Figaro, Faust, Die Zauberflöte, Rigoletto (ROH Covent Garden), Semele, L’incoronazione di Poppea, Orlando (Théâtre des Champs-Elysées).

TEXT: RICHARD WAGNER

Dirigent: Franz Welser-Möst | Regie: David McVicar

Ausstattung: Robert Jones | Licht: Paule Constable

Choreographie: Andrew George | Chorleitung: Martin Schebesta

Tristan.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Peter Seiffert

König Marke.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stephen Milling

Isolde.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nina Stemme* / Katarina Dalayman *

Kurwenal. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jochen Schmeckenbecher*

Melot. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eijiro Kai*

Brangäne. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Janina Baechle

Ein Hirt.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Carlos Osuna*

Ein Steuermann.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marcus Pelz

Stimme eines jungen Seemanns.. . . . . . . . . . . Jinxu Xiahou*

*Rollendebüt an der Wiener Staatsoper | Stipendiat des Kurier

Orchester der Wiener Staatsoper

Chor der Wiener Staatsoper

Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

Reprisen: 18., 22., 26., 30. Juni 2013

Sonntag, 9. Juni 2013, 11.00 Uhr: Einführungsmatinee mit Mitwirkenden der Premiere

Die Vorstellungen am 13., 18., 22. und 30. Juni werden im Rahmen von „Oper live am Platz“

auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.

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