Was einmal Sprechen mit Musikbegleitung war, entwickelte sich in der Romantik zu einer eigenen, seltsamen Kunstform, in der sich Dramatik mit Musik, Spiel mit Melodien paaren.
Franz Liszt und Robert Schumann schrieben Konzertmelodramen, geradezu populär wurden sie bei Richard Strauss. Wer meint, die Romantik gehöre nicht ins nächste Jahrtausend, wird eines besseren belehrt.
Die Ausnahme-Schauspielerin Corinna Kirchhoff rezitiert, begleitet am Pianoforte von Peter Mülller. Übrigens: In Claus Peymanns Inszenierung TRILOGIE DER SCHÖNEN FERIENZEIT spielt Corinna Kirchhoff die „Constanza“ – eine sehr eigenwillige Tante „mit Anhang“.