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Österreichische Erstaufführung: „Spietrieb“ nach dem Roman von Juli Zeh, NEXT LIBERTY in Graz

Premiere 29. Mai 2009, 19 Uhr

Die kluge, unangepasste Ada kommt in eine neue Schule. Für ihre gleichaltrigen Mitschüler interessiert sie sich nicht besonders, lieber philosophiert sie in der Pause mit den Lehrern – eine besonders nahe Beziehung entwickelt sie zum Lehrer Smutek.

Eines Tages taucht Alev auf. Alev ist halber Ägypter und zu einem Viertel Franzose, ein weitgereistes Diplomatenkind: charismatisch, intelligent und sprachgewandt. Ada ist ihm sofort verfallen. Die beiden führen angeregte, philosophische Diskussionen, bezeichnen sich selbst als Urenkel der Nihilisten. Bis Alev das Mädchen in ein anfangs harmloses Spiel verwickelt, aus dem allmählich bitterer Ernst wird und das alle Beteiligten an ihre Grenzen führt. Schritt eins: Ada soll den Lehrer Smutek verführen.

»Spieltrieb« ist die atemberaubende Geschichte zweier Jugendlicher, die ihre eigenen Regeln aufstellen. Ein Stück über Verführung und Macht, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Juli Zeh.

Bearbeitung von Bernhard Studlar

Inszenierung: Esther Muschol

Ausstattung: Claudia Vallant

Musik: Maurizio Nobili

Besetzung:

Ada: Evelyn Ruzicka

Adas Mutter: Susanne Zöllinger

Olaf: Martin Niederbrunner

Herr Höfling ("Höfi"): Michael Rutz

Smutek: Helmut Pucher

Frau Smutek ("Schneewittchen"): Irene Halenka

Alev El Qamar: Johannes Hoffmann

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