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Oliver Kluck, "Die Froschfotzenlederfabrik", Burgtheater Wien

Premiere 21. Dezember 2011, 20.00 Uhr, Kasino. -----

Eine Fabrik produziert profitabel Spezialkleidung für Neonazis, und ihr Besitzer schämt sich nicht im Geringsten dafür.

Seine Familie muss es ausbaden – die Mutter trinkt sich in den Stumpfsinn, und eine Tochter, die – wie ihre Schwester – eigentlich ein Sohn werden sollte, flüchtet sich in die Arbeit als Pornodarstellerin. Waschen hilft längst nicht mehr gegen den Schmutz der Herkunft und des Alltags, ganz gleich, ob man Sexfilme dreht, im Tankstellenshop oder als Altenpfleger arbeitet. Am Abgrund balanciert man ohnehin permanent, wie das marode Krankenhaus, wie der Staat in seiner Gesamtheit, „und doch funktioniert es, und keiner weiß genau, wieso.“

Das neue Stück des preisgekrönten jungen Dramatikers Oliver Kluck erforscht mit scharfem Blick verödete Steppen und Regionen, die stets auch als Seelenlandschaften erscheinen. „Die Froschfotzenlederfabrik“, eine bitter-komische Erregung gegen eine mit zynischen Euphemismen operierende Gesellschaft, erzählt von der Angst vor dem Fremden, von der Zukunft der Arbeit und ihrer Vergangenheit und verweigert sich konsequent einer kaum noch erklärbaren Welt.

Regie: Anna Bergmann

Bühnenbild: Katrin Nottrodt

Kostüme: Claudia González Espíndola

Video: Sebastian Pircher

Sounddesign: Heiko Schnurpel

Licht: Peter Bandl

Dramaturgie: Florian Hirsch

mit

Philipp Hauß

Alexandra Henkel

Michael König

Jana Schulz

Daniel Sträßer

Donnerstag, 22.12.2011 | 20.00 Uhr

Mittwoch, 28.12.2011 | 20.00 Uhr

Donnerstag, 29.12.2011 | 20.00 Uhr

Freitag, 06.01.2012 | 20.00 Uhr

Samstag, 07.01.2012 | 20.00 Uhr

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