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„Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing, Volkstheater Rostock

03.03.2008

Premiere: Freitag, 07. März, 20:00 Uhr, Theater im Stadthafen

Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge: Ein Waffenstillstand wurde erzwungen, aber die politische Situation spitzt sich zu.

Spionage. Intrigen. Ein Krieg droht. Der Feind hört mit. In dieser Atmosphäre des Misstrauens versuchen Menschen ihren Weg zu finden. Aber wem kann man vertrauen? Wer ist Freund, wer ist Feind? Kann man offen reden oder muss man um sein Leben fürchten?

Drei Gruppen, die sich gegenseitig bekämpfen, drei Religionen, die sich alle für die überlegene halten. Dazwischen aber drei Ringe, die nicht mehr zu unterscheiden sind und drei Menschen, die über die Feindschaften hinweg schließlich doch zueinander finden. Lessing schrieb sein dramatisches Ge-dicht 1779 vor dem Hintergrund theologischer Auseinandersetzungen. Bis heute hat »Nathan der Weise« symbolischen Charakter und gilt als das Dra-ma der Aufklärung. Dabei geht es nicht nur um Toleranz zwischen den ver-schiedenen Religionen, sondern um das Ideal der Humanität und die Mög-lichkeiten des menschlichen Zusammenlebens. Gestern, heute, morgen.

Es spielen: Thorben Fritsche, Petra Gorr, Bernd Hölscher, Siegfried Kadow, Franz Mewis, Ulrich K. Müller, Judith Raab, Manuel Rivera, Marie Suttner

Inszenierung: Johanna Weissert

Ausstattung: Eva Sobieszek

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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