Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Nathan der Weise" - Dramatisches Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing - Theater Krefeld und Mönchengladbach"Nathan der Weise" - Dramatisches Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing -..."Nathan der Weise" -...

"Nathan der Weise" - Dramatisches Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing - Theater Krefeld und Mönchengladbach

Premiere am 14. Januar 2023, 19.30 im Theater Mönchengladbach

"Was ist das für ein Gott, der für sich muss kämpfen lassen?" - Jerusalem während der Kreuzzüge im 12. Jahrhundert. Zurzeit herrscht Waffenruhe zwischen Moslems und Christen. Doch die Kriegsparteien erheben Anspruch auf die heiligen Stätten, leitet doch jede, genau wie die Juden, den Ursprung ihres Glaubens von hier ab.

 

Copyright: Stutte, Krefeld, 0172-2569952

Als der jüdische Kaufmann Nathan von einer Reise zurückkehrt, findet er sein Haus in Trümmern. Nur knapp ist seine Tochter Recha dem Tod entronnen, denn ein christlicher Tempelritter hat sie aus den Flammen gerettet. Über ihre Glaubensgrenzen hinweg entwickelt sich zwischen den beiden eine wechselvolle Liebesgeschichte.

Während Nathan zum muslimischen Herrscher Sultan Saladin gerufen wird, der ihm eine gefährliche Frage stellt: „Welches ist die wahre Religion?“ Klug ausweichend erzählt ihm Nathan die Geschichte von einem Vater mit drei Söhnen und seinen drei Ringen, die für die drei Weltreligionen stehen …

Mit Nathan der Weise ruft Lessing zum interreligiösen Dialog auf, getragen von Respekt, Toleranz und Humanismus. Schnell wurde sein „dramatisches Gedicht“ zu einem Klassiker der Aufklärung und ist es bis heute geblieben.

Matthias Gehrt
Regie
Gabriele Trinczek
Bühne
Petra Wilke
Kostüme
York Ostermayer
Musik
Thomas Blockhaus
Dramaturgie

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Die ganze Wahrheit? -- „True Crime“ - Andrey Kaydanovskiy | Hege Haagenrud | Demis Volpi in der Deutschen Oper am Rhein

Drei tänzerische Perspektiven zu Wahrheit und Fiktion: Andrey Kaydanovskiy „Chalk“, Hege Haagenrud „The Bystanders“, Demis Volpi „Non-Fiction Études“  

Von: Dagmar Kurtz

SZENEN OHNE ILLUSIONEN -- "Tosca" von Giacomo Puccini in der Staatsoper Stuttgart

Kann Kunst unsere Wirklichkeit beeinflussen? Diese Frage steht als zentrales Thema im Zentrum der Inszenierung von Willy Decker, dessen Figuren sich in Puccinis "Tosca" in einem schwarzen Kasten…

Von: ALEXANDER WALTHER

RETTET DIE FRAUEN! -- Premiere "Zertretung" von Lydia Haider im Schauspiel Nord STUTTGART

Die 1985 in Oberösterreich geborene Lydia Haider hat hier einen radikalen Text vorgelegt, der zuweilen an Rainald Goetz erinnert. Die zentrale Frage lautet: Wie geht man mit einem System um, das…

Von: ALEXANDER WALTHER

ATEMLOSE HÖHENFLÜGE -- SWR Symphonieorchester mit Busoni und Sibelius im Beethovensaal der Liederhalle/STUTTGART

Zwei unterschiedliche Zeitgenossen standen diesmal im Zentrum: Jean Sibelius und Ferrucio Busoni. Immerhin weiß man, dass beide in Helsinki Schumanns Klavierquintett in Es-Dur gemeinsam musizierten.…

Von: ALEXANDER WALTHER

GIGANTISCHER SCHWARZER KEIL -- "Don Carlos" in der Staatsoper Stuttgart

In der Regie von Lotte de Beer steht das Thema Macht ganz im Zentrum des Geschehens. Ein gigantischer schwarzer Keil dreht sich immer wieder in geheimnisvoller Weise auf der von Christof Hetzer…

Von: ALEXANDER WALTHER

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑