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"Mojo Mickybo" von Owen McCafferty - Theater Oberhausen

Premiere: Freitag, 31. Januar 2020, 18 Uhr, Saal 2

24.01.2020

Belfast, 1970: Mojo wohnt die Straße runter und Mickybo gleich hinter der Brücke und seit sie zusammen „Butch Cassidy and The Sundance Kid“ im Kino gesehen haben, sind sie beste Freund*innen und coole Filmstars und begnadete Bankräuber*innen und kuschen nicht mehr vor den Jungen aus der Nachbarschaft.

Es sind Kinder, die erste Zigaretten probieren und den Hügel herunterrollen und davon träumen, nach Australien auszuwandern oder zumindest bis Newcastle, mit dem Bus.

Belfast, 1970: Es ist die Zeit von The Troubles, des blutigen Bürgerkriegs zwischen Katholik*innen und Protestant*innen, Bombenanschläge prägen den Alltag der geteilten Stadt. Mojo wohnt die Straße runter im protestantischen, Mickybo gleich hinter der Brücke im katholischen Viertel und an diesem Umstand droht ihre Freundschaft zu zerbrechen.

Owen McCafferty, 1961 in Belfast geboren, studierte an der University of Ulster Philosophie und Geschichte und arbeitet heute als Dramatiker in Nordirland. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen und zählt mit seinen Theaterstücken, Hörspielen und Filmadaptionen zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren im englischsprachigen Raum.

Emel Aydoğdu studierte Szenische Forschung, Moderne und Zeitgenössische Kunst, Kunstgeschichte und Religionswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.
Nach „Die Nacht kurz vor den Wäldern“ von Bernard-Marie Koltès ist „Mojo Mickybo“ ihre zweite Regiearbeit für das Theater Oberhausen.

Mit
Lise Wolle
Burak Hoffmann

Regie
Emel Aydoğdu

Bühne
Debo Kötting

Kostüme
Hsin-Hwuei Tseng

Musik
Yotam Schlezinger

Dramaturgie
Elena von Liebenstein

Nächste Termine:  5. Februar2020, 19.30 Uhr, 6. Februar 2020, 11 Uhr, Saal 2

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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