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MEDEA (Médée), Oper von Luigi Cherubini im Tiroler Landestheater Innsbruck

18.04.2013
Kategorien: Österreich, News

PREMIERE 20.04.2013, GROSSES HAUS. -----

Mit Hilfe Medeas hatte Jason das Goldene Vlies errungen und lebte mit ihr glücklich in Korinth, bis er sich Dircé, der Tochter König Kreons, zuwandte und Medea verstieß.

Am Tag ihrer Hochzeit überreicht Jason Dircé das Goldene Vlies als Brautgeschenk. Medea versucht, Jason zurückzugewinnen. Als das misslingt, verflucht sie Kreons ganzes Haus. Medea wird aus Korinth verbannt. Auf ihr Flehen hin gewährt ihr Kreon einen letzten Tag, um von ihren Kindern Abschied zu nehmen. Dankbarkeit heuchelnd lässt Medea ihrer Rivalin ein mit Gift durchwirktes Gewand überreichen, das Dircé den Tod bringt. Anschließend tötet sie ihre Kinder. Jason prophezeit sie ein Wiedersehen im Reich der Schatten, bevor sie vor den Augen des entsetzten Volkes entschwindet.

Der antike Medea-Stoff ist immer wieder von Opernkomponisten aufgegriffen worden, wobei Luigi Cherubinis Oper dank der großen und eindrucksvoll gezeichneten Titelgestalt als die bedeutendste angesehen werden kann. Überzeugend charakterisiert die Musik die Schlangennatur der Zauberin, die warmen Gefühle der Liebenden und Mutter, den leidenschaftlichen Rachetrieb, den Gram der Verstoßenen und die seelischen Qualen der Mörderin. Vorübergehend in Vergessenheit geraten, brachte Maria Callas die 1797 uraufgeführte Oper wieder in Erinnerung.

Mit Medea wird zum ersten Mal ein Werk Cherubinis am Tiroler Landestheater erklingen - mit Barbara Schneider-Hofstetter, die hier bereits als Elektra zu erleben war, in der Titelpartie.

Text von François Benoît Hoffmann

Halbszenische Aufführung

Musikalische Leitung Christoph Altstaedt

Szenische Einrichtung Uwe Drechsel

Bühne & Kostüme Michael D. Zimmermann

Creonte Michael Bachtadze

Glauce Adréana Kraschewski

Giasone Paulo Ferreira

Medea Barbara Schneider-Hofstetter

Neris Yanyu Guo

Erste Magd Su-Jin Kim

Zweite Magd Saiko Kawano

Sprecher Kristoffer Nowak

Chor des TLT & Extrachor des TLT

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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