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Maxim Gorki Theater Berlin: DIE GLASMENAGERIE von Tennessee Williams

Premiere am Samstag, 13. März 2010, um 19.30 Uhr

Wann wird Zukunft zur Gegenwart und die Gegenwart zur Vergangenheit? Welchen Preis trägt Erinnerung und wie hoch steht der Kurs von Empfindsamkeit und Phantasie?

Amanda Wingfield lebt mit ihren erwachsenen Kindern Tom und Laura in einfachsten Verhältnissen. Ihr Mann hat die Familie vor Jahren verlassen. Zurück blieben sein Foto und ein Grammophon. Seit Jahren ernährt Tom die Familie durch seine Arbeit in einem Lagerhaus, flieht aber jeden Abend vor der Tristesse seines Alltages in die Welt des Kinos. Die Mutter schwärmt von ihrer Jugend und einer verlorenen Zeit, in der sie in der Gesellschaft noch anerkannt und geachtet war. Die Tochter Laura aber ist ganz auf ihre Sammlung zerbrechlicher Glastiere konzentriert. Diese Menagerie sonderbarer Figuren lässt sie die Realität und ihr Scheitern in einer Welt, fern jeder beruflichen und persönlichen Zukunft, immer wieder aufs Neue vergessen. Alle drei leben in einer Fantasiewelt. Bis Tom eines Tages, auf Wunsch der Mutter, seinen Arbeitskollegen Jim zum Abendessen mitbringt. In seiner Gegenwart blüht die scheue Laura auf und Amanda setzt all ihre Energie in eine zukünftige Beziehung.

Aus dem Englischen von Jörn van Dyck

Es spielen: Cristin König (Amanda Wingfield), Ninja Stangenberg (Laura Wingfield), Ronald Kukulies (Tom Wingfield), Andreas Pietschmann (Jim O'Connor), Livegesang: Maike Rosa Vogel

Regie: Milan Peschel, Bühne und Kostüme: Moritz Müller, Musik: Maike Rosa Vogel, Dramaturgie: Andrea Koschwitz

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