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Martin Schläpfer für Prix Benois de la Danse als Bester Choreograph nominiert

Martin Schläpfer, Direktor und Chefchoreograph des Balletts am Rhein Düsseldorf Duisburg, ist für seine Choreographie „DEEP FIELD“ zur gleichnamigen Komposition von Adriana Hölszky für den Prix Benois de la Danse nominiert worden. Der renommierte Preis gilt als „Oscar der Tanzwelt“ und wird seit 1991 durch eine jährlich wechselnde Fachjury verliehen.

Vergeben wird er in den Kategorien Choreographie, außergewöhnliche tänzerische Leistung, Komposition, Ausstattung und Lebenswerk. Bereits 2007 wurde Martin Schläpfer mit dem Prix Benois de la Danse als Bester Choreograph geehrt. Die Auszeichnung erhielt er für sein Werk „Streichquartett“ zu Musik von Witold Lutosławski, das er für seine damalige Compagnie, das ballettmainz, kreiert hatte.

 

Die diesjährige Preisverleihung findet am 26. Mai im Rahmen einer festlichen Gala im Moskauer Bolschoi-Theater statt. Unabhängig vom Ausgang der Preisvergabe wurde Martin Schläpfer dazu eingeladen, an der künstlerischen Gestaltung der Gala mitzuwirken. Mit seinen Compagniemitgliedern Yuko Kato, So-Yeon Kim und Chidozie Nzerem präsentiert er einen Ausschnitt aus „DEEP FIELD“. Yuko Kato wird zudem am 27. Mai bei einer Gala für ehemalige Preisträger des „Prix Benois de la Danse“ mit einem Ausschnitt aus Mats Eks „Rättika“ auftreten. Ek, dessen Choreographie „Rättika“ zur Zeit im Ballettprogramm b.23 von Schläpfers Compagnie in Düsseldorf gezeigt wird, hatte den renommierten Tanzpreis im Jahr 2006 gewonnen.

 

Die Terminwahl für die Preisverleihung liegt bewusst in der Nähe des von der UNESCO etablierten Internationalen Tags des Tanzes am 29. April, der den Tanz als universelle Sprache der Welt würdigt. Benannt wurde das Festival nach dem Theaterkünstler, Maler und Schriftsteller Alexandre Benois, der mit seinem Schaffen großen Einfluss auf das Ballett ausübte.

 

 

 

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