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"Lulu" von Frank Wedekind im Staatstheater Saarbrücken

11.03.2007

Die Büchse der Pandora, eine Monstretragödie, Premiere 17.3.2007, um 19.30 Uhr.

Lulu – das ist das Skandalstück des Fin de siècle. Wer aber ist Lulu? „Männermordende Dirne“, „erotische Hexe“, „Salomé“, „Femme Fatale“, „wollüstiges Raubtier“ oder „Urgestalt des Weibes“, „Schaumgeborene“, „naiver Engel“, „göttliche Offenbarung“?


Wer ist diese Frau, die zunächst einen Mann nach dem anderen um Verstand und Leben bringt, bevor sich das Blatt gegen sie wendet und sie nun nicht mehr die Männer, sondern diese sie zerstören?


Vor dem Hintergrund einer vergnügungssüchtigen, dekadenten (Party-)Gesellschaft hat Wedekind eine Frauenfigur geschaffen, die sämtliche Männerfantasien in sich vereint. Jedem scheint sie die Inkarnation seiner sinnlichen Wünsche und Begierden zu sein, (beinahe) jedem wird sie zum Verhängnis. Doch sie ist nicht zu fassen, letztendlich bleibt sie Geheimnis.

Ein Stück, das von Sex und Verbrechen erzählt – und von ungestillter Sehnsucht nach Liebe.

Regie Christoph Diem

Es spielen: Klaus Meininger (Schigolch), Melanie von Sass (Lulu), Johannes Schmidt (Obermedicinalrath Dr. Goll), Hans Georg Körbel (Dr. Franz Schöning, Chefredacteur), Urs Fabian Winiger (Alwa Schöning, sein Sohn aus erster Ehe), Jan Aiko zur Eck (Eduard Schwarz, Portraitist), Saskia Petzold (Martha Gräfin von Geschwitz), Merten Schroedter (Rodrigo Quast, Artist vom Belle-Union-Theater), Maximilian Wigger (Chevalier Casti-Piani), Hans Georg Körbel (Banquier Puntschuh), Jan Aiko zur Eck (Journalist Heilmann), Johannes Schmidt (Turgenjew, Spieler und Literat), Gabriela Krestan (Madelaine de Marelle), Gertrud Kohl (Kadéga di Santa Croce, ihre Tochter), Johannes Schmidt (Jack)

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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