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LULU von Alban Berg im Theater Ulm

PREMIERE 09.02.2017, 20 Uhr, Großes Haus. -----

Lulu ist, was sich die Männer wünschen. Und doch ist sie eine Ikone der selbstbestimmten weiblichen Sexualität. Mit tragischem Ausgang. Alle, die sie lieben, sehen dem Tod ins Auge – sie selbst eingeschlossen. Und: Sie ist die Titelfigur des opus magnum der musikdramatischen Literatur im 20. Jahrhundert.

 

Alban Bergs LULU ist sinnlich aus kompositorischem Kalkül, seriell konstruiert und doch von geradezu belkantistischer Eingängigkeit. Bekanntlich ist LULU ein Fragment geblieben. Ein dritter Akt, der Lulus Flucht und desaströses Ende in London zeigen sollte, wurde vom Komponisten nicht ausgeführt. Seit Friedrich Cerhas ambitionierter „Herstellung“ des dritten Aktes auf Basis des überlieferten Materials ist dies heute die Standard-Version zeitgenössischer LULU-Interpretationen geworden.

 

Doch bietet die Verwendung der zweiaktigen Fragment-Fassung mit der alter Praxis folgenden Hinzufügung der LULU-SUITE noch immer Anlässe einer neuen Sicht auf LULU. Denn Lulu ist, was man in ihr sieht – auch in dieser Hinsicht.

 

Oper in zwei Akten und einem Nachspiel (Fragment-Fassung) nach Frank Wedekinds (1864 – 1918)

Tragödien ERDGEIST und DIE BÜCHSE DER PANDORA

Musik von Alban Berg (1885 – 1935)

 

MUSIKALISCHE LEITUNG Timo Handschuh

Joongbae Jee

INSZENIERUNG Matthias Kaiser

BÜHNE Detlev Beaujean

KOSTÜME Angela C. Schuett

DRAMATURGIE Benjamin Künzel

 

MIT

Maria Rosendorfsky (Lulu)

I Chiao Shih (Gräfin Gerschwitz)

Tomasz Kaluzny (Dr. Schön)

Michael Gniffke (Alwa)

J. Emanuel Pichler (Schigolch)

Johannes Grau (Der Maler)

Martin Gäbler (Tierbändiger / Theaterdirektor / Athlet)

Christianne Bélanger (Theater-Garderobiere / Ein Gymnasiast)

Ks. Hans-Günther Dotzauer (Der Prinz / Der Kammerdiener)

Benjamin Künzel (Der Medizinalrat)

 

Ballettcompagnie des Theaters Ulm, Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm

 

HINWEIS Bei der Produktion LULU wird sich das Bühnenbild über die Bühne hinaus in den Zuschauerraum erstrecken. Dadurch ergeben sich Änderungen im Sitzplan: das Publikum rückt ans Bühnengeschehen und sitzt (teilweise) auf der Bühne statt im Zuschauerraum.

 

9.

Februar

Do, 20:00 Uhr

Großes Haus

12.

Februar

So, 14:00 Uhr

Großes Haus

16.

Februar

Do, 20:00 Uhr

Großes Haus

22.

Februar

Mi, 20:00 Uhr

Großes Haus

26.

Februar

So, 19:00 Uhr

Großes Haus

3.

März

Fr, 20:00 Uhr

Großes Haus

7.

März

Di, 20:00 Uhr

Großes Haus

10.

März

Fr, 20:00 Uhr

Großes Haus

17.

März

Fr, 20:00 Uhr

Großes Haus

1.

April

Sa, 19:00 Uhr

Großes Haus

12.

April

Mi, 20:00 Uhr

Großes Haus

15.

April

Sa, 19:00 Uhr

Großes Haus

30.

April

So, 14:00 Uhr

Großes Haus

 

 

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