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LILIOM von Ferenc Molnár - Münchner Kammerspiele

01.03.2014

Schauspielhaus, Premiere am 8. März 2014, 20.00. -----

Liliom arbeitet als Ausrufer und Schiffschaukelschleuderer in einem Vergnügungspark, verliert aber seine Stellung. Als er gemeinsam mit dem Dienstmädchen Julie ein Kind erwartet, versucht er ihrer desolaten finanziellen Lage ein Ende zu setzen und plant einen Raubüberfall.

Er wird erwischt und ersticht sich in einem Akt der Verzweiflung. Nach 16 Jahren Fegefeuer wird ihm eine kurze Rückkehr auf die Erde gestattet. Liliom stiehlt vom Himmel einen Stern für seine Tochter und macht sich auf den Weg.

Drei Jahre nach der Uraufführung von Ferenc Molnárs LILIOM in Budapest 1909 begann mit der Aufführung in Wien der Welterfolg dieser „Vorstadtlegende in sieben Bildern “, einem Bastard aus Volksstück, Märchen und Sozialdrama.

Realität wird immer geprägt durch eine Gesellschaft, die die Gesetze macht, die bestimmt, wer draußen bleibt, wer nach oben darf und wer eben nicht. Es ist erschreckend zu beobachten, dass Geburt und Herkunft für die gesellschaftliche Teilhabe eine so entscheidende Rolle spielen.

Stephan Kimmig

Regie: Stephan Kimmig

Bühne: Eva-Maria Bauer

Kostüme: Anja Rabes

Musik: Michael Verhovec

Licht: Rainer Casper

Dramaturgie: Julia Lochte

Regieassistenz: Erik de Quero

Bühnenbildassistenz: Sina Barbra Gentsch

Kostümassistenz: Davy van Gerven

Inspizienz: Lutz Müller-Klossek

Souffleuse/Souffleur: Viktor Herrlich

Steven Scharf Liliom

Anna Drexler Julie/Luise

Marie Jung Marie

Wiebke Puls Frau Muskat

Katja Bürkle Ficsur

Walter Hess Der Staatsmann/Frau Hollunder/Der Polizeikonzipist

Stefan Merki Berkovics/Der junge Hollunder/Linzmann/Polizist

Christian Löber Wolf Beifeld

Di., 11.03.

Do., 27.03.

Fr., 04.04.

Di., 08.04.

So., 20.04.

Do., 24.04.

So., 27.04.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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