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"La Traviata" von Giuseppe Verdi - Komische Oper Berlin

Premiere 23.11.2008, 19:00 Uhr

Violetta will das Leben auskosten, denn ihre Zeit ist knapp. Im Rausch des Augenblicks sucht sie ihre tödliche Krankheit zu vergessen.

Von allen begehrt steht sie im Mittelpunkt der vornehmen Pariser Demimonde, an wahre Gefühle aber kann sie nicht mehr glauben. Als ihr jedoch der junge Adlige Alfred glühend seine Liebe erklärt, ist Violetta berührt von seiner Utopie einer universalen Liebe und bricht radikal mit ihrer Vergangenheit: Gemeinsam mit Alfred flüchtet sie in eine scheinbare Idylle der Zweisamkeit, fernab der Großstadt. Doch Alfreds Vater Germont fordert von Violetta die Beendigung dieser Mesalliance, so dass sie schließlich in ihre alten Verhältnisse zurückkehrt. Nach einem öffentlichen Eklat bleibt Violetta allein. Ihr Zustand ist aussichtslos.

Im Gegensatz zur literarischen Vorlage, der Dramatisierung des erfolgreichen Romans La dame aux camélias von Alexandre Dumas d. J., erzählt Verdi seine Oper aus Violettas Sicht: So wird aus dem teilweise sarkastischen Sittengemälde bei Dumas in La Traviata ein musika­lisches Seelengemälde. Der Komponist erhebt eine gesellschaftliche Außenseiterfigur, eine »wirkliche Prostituierte«, wie Verdi selbst betonte, zur tragischen Gestalt auf der Opern­bühne. In dem äußerst dicht gebauten Kammer­spiel, uraufgeführt 1853, verliert seine Musik selbst im höchsten Schmerz nie ihre kraftvolle Schön­heit, ihren Belcanto und jene transzendierende Kraft, die hoffnungsvoll auf ein besseres, menschenwürdigeres Leben gerichtet ist.

In deutscher Sprache

Libretto von Francesco Maria Piave

Deutsche Textfassung von Walter Felsenstein

Musikalische Leitung ... Carl St. Clair

Inszenierung ... Hans Neuenfels

Bühnenbild ... Christof Hetzer

Kostüme ... Elina Schnizler

Dramaturgie ... Bettina Auer

Chöre ... Robert Heimann

Licht ... Franck Evin

Violetta Valery ... Sinéad Mulhern

Flora Bervoix ... Karolina Gumos

Annina ... Christiane Oertel

Alfred Germont ... Timothy Richards

Georges Germont ... Aris Argiris

Gaston ... Adrian Strooper

Baron Douphol ... Hans-Peter Scheidegger

Marquis d´Obigny ... Jan Martinik

Doktor Grenvil ... Carsten Sabrowski

Joseph ... Christoph Schröter

Ein Kommissionär ... Matthias Spenke

Der Zuhälter ... Christian Natter

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