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"Kongoland" von Nina Gühlstorff, Laurenz Leky und Thomas Rustemeyer, Theater Rampe Stuttgart

05.12.2014

Premiere FR 12.12.14, 20:00 Uhr im Saal. -----

Auf der Bühne steht der deutsche Brunnenbauer in Afrika. Er ist auch Expat, NGO-Mitarbeiter, Entsendeorganisation, Aussteiger und Kulturbotschafter. Er betreibt Technologie-, Wissens- oder Bildungsexport, sammelt Hilfsgüter und Spenden und kennt die Transportwege in Richtung Global South.

Er hat aus seinen Vorstellungen und in seinen Warenlagern ein Land entwickelt, von dem er hier als Kongoland berichten wird. Er versucht eine Dokumentation dieses fiktiven Kongolands, bevor es vielleicht schon bald verschwunden sein wird: „Die Welt wird schwarz“, prophezeit der Philosoph Achille Mbembe und entwickelt ein neues Weltbild.

Aus Gesprächen mit deutschen Expats und Entwicklungszusammenarbeitern montiert Nina Gühlstorff den Text zu dieser Theaterstudie. Als Regisseurin hat sie sich auf Recherchearbeiten spezialisiert, in denen sie soziale und politische Schieflagen unserer Gesellschaft befragt.

KoNGOland ist der zweite Teil der Rampe-Reihe „Und es mag am deutschen Wesen, einmal noch die Welt genesen“. Laurenz Leky untersuchte im ersten Teil vor einem Jahr den deutschen Söldner Siegfried Müller (Kongo Müller).

Koproduktion von Theater Rampe und Nyx e.V.

Regie

Nina Gühlstorff

Ausstattung

Thomas Rustemeyer

Dramaturgie

Martina Grohmann

Mit

Laurenz Leky

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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