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KLEINER MANN – WAS NUN? nach dem Roman von Hans Fallada

01.01.2012

Premiere am 8. Januar 2012 im Schauspielhaus. -----

Es geht um Liebe und Geld, Geld und Liebe. Wie kann man die Liebe und all das, woran man glaubt, bewahren, wenn das Geld und immer wieder das Geld fehlt?

Werden dann die Liebe und das Glück zum unerreichbaren Luxus? „Fleißig sind wir, sparsam sind wir, schlechte Menschen sind wir auch nicht, den Murkel wollen wir auch, gerne wollen wir ihn – warum soll es uns da eigentlich schlecht gehen? Das hat doch gar keinen Sinn!“ Recht hat Lämmchen, die frisch verheiratete Frau Pinneberg: es hat gar keinen Sinn. Es hat keinen Sinn, dass ihr Mann einer von Millionen ist, die auf der Straße stehen ohne Arbeit. Es hat keinen Sinn, dass sie kämpfen und rechnen müssen, jeden Pfennig dreimal umdrehen und doch reicht es nicht.

David Bösch inszeniert die Geschichte von Lämmchen und Pinneberg nach dem Roman von Hans Fallada, der 1932 erschien. So viele Jahre seitdem auch vergangenen sind und so viel sich auch geändert hat, es ist so vieles gleich geblieben: es hat keinen Sinn, dass es Menschen wie Lämmchen und Pinneberg schlecht geht.

Regie: David Bösch

Bühne: Thomas Rupert

Kostüme: Meentje Nielsen

Musik: Karsten Riedel

Dramaturgie: Sabine Reich

Mit: Maja Beckmann, Raiko Küster, Florian Lange, Nicola Mastroberardino, Henriette Thimig

Die nächsten Vorstellungen: 12.1., 29.1.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadtwerke Bochum

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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