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"Kinder des Olymp" nach dem Drehbuch von Jacques Prévert am Oldenburgischen Staatstheater

Premiere 30. Oktober 2010 um 19.30 Uhr, Halle 10 auf dem Fliegerhorst

Vier Männer lieben dieselbe Frau. Der Schauspieler Baptiste und sein Freund und Konkurrent Frédérick, der Verbrecher und Dichter Lacenaire und der reiche Graf de Montray.

Sie alle lieben Garance oder wollen von ihr geliebt werden. Garance aber will ihre Freiheit behalten, sie liebt Baptiste, lebt mit Frédérick zusammen und verlässt gemeinsam mit dem Grafen de Montray Paris, weil nur er sie vor der Polizei schützen kann, die sie verdächtigt mit Lacenaire unter einer Decke zu stecken.

Nach Jahren kehrt Garance mit dem Grafen nach Paris zurück. Inzwischen ist Baptiste zum gefeierten Darsteller geworden, er hat Natalie geheiratet und ein Kind mit ihr. Auch Frédérick hat einen Karrieresprung geschafft und ist Filmstar geworden. Sie alle treffen wieder aufeinander, alte Leidenschaften und Wunden brechen auf. Und was als ein Fest begann, endet in Verzweiflung und Einsamkeit.

Der Film Kinder des Olymp von Marcel Carné ist eine Verbeugung vor dem Theater. In der Bühnenversion von Klaus Schumacher, der zuletzt Romeo und Julia am Schauspielhaus Hamburg inszenierte, wird diese sehr besondere Liebesgeschichte außerdem zu einer Hommage an das Geschichtenerzählen, bei der Dasein und Spiel poetisch miteinander verwoben sind.

Inszenierung: Klaus Schumacher; Bühne: Kathrin Plötzky; Kostüme: Heide Kastler; Musik: Tobias Vethake; Video: Jürgen Salzmann; Dramaturgie: Jörg Vorhaben

Mit: Sarah Bauerett, Anne Eversbusch, Eva-Maria Pichler; Eike Jon Ahrens,

Vincent Doddema, Bernhard Hackmann, Denis Larisch, Thomas Lichtenstein,

Gilbert Mieroph, René Schack

Weitere Vorstellungen: Fr 5., Di 16. und So 28. November

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