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"Kinder der Sonne" von Maxim Gorki im Schauspiel Frankfurt

11.01.2014

Premiere 18.1.2014, 19.30 Uhr, Schauspielhaus. -----

Der in der Peter-Paul-Festung inhaftierte Maxim Gorki schrieb »Kinder der Sonne« als Reaktion auf die brutale Niederschlagung der friedlichen Demonstration am berüchtigten »Petersburger Blutsonntag« im Jahr 1905.

Gorki zeigt das tragikomische Abbild der russischen Gesellschaft am Vorabend der Revolution. Es ist eine in sich zerrissene Gemeinschaft, die sich im Hause des Wissenschaftlers Protassow und seiner Frau Jelena zurückgezogen hat, bestehend aus dem Maler Wagin, der die Hausherrin liebt, dem Tierarzt Tschepurnoj, der vergeblich für die Schwester Protassows schwärmt, sowie dessen Schwester Melanija, die wiederum Protassow zu Füßen liegt. Sie alle sehnen sich nach Erneuerung und Veränderung, sind aber blind vor der Realität und letztlich hilflos gegenüber der Gewalt des einfachen Volkes.

Mit »Kinder der Sonne« präsentiert sich die für ihre politischen und gesellschaftskritischen Inszenierungen mehrfach ausgezeichnete Regisseurin Andrea Moses erstmals am Schauspiel Frankfurt.

Regie Andrea Moses

Bühne Olaf Altmann

Kostüme Anja Rabes

Musik Günter Schlienz

Dramaturgie Michael Billenkamp

Mit Verena Bukal, Claude De Demo, Stephanie Eidt, Josefin Platt, Paula Skorupa; Roland Bayer, Isaak Dentler, Vincent Glander, Thomas Huber, Oliver Kraushaar, Maximilian Meyer-Bretschneider, Viktor Tremmel u.a.

19. / 26. Januar

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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