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IM WESTEN NICHTS NEUES nach dem Roman von Erich Maria Remarque - Schauspielhaus Bochum

Premiere am 26. März 2015, 19:30, im Theater Unten. -----

Zwanzig aus ihrer Klasse waren sie, ganz am Anfang, als sie in den Krieg zogen. Bald sind sie nur noch zwölf, der Rest tot, verwundet, verrückt. Überleben wollen sie alle, aber das ist keine Frage von Mut oder Kampfgeist.

Wie auch, im Trommelfeuer, wo man bestenfalls am Pfeifen der Granate die Flugkurve abschätzen kann? Oder in der Offensive durch 100 Meter Niemandsland vor den Maschinengewehren des Feindes? Sie können nur jeden Tag einzeln überleben, diese jungen Soldaten, in diesem Krieg, der willkürlich und unablässig seine Opfer fordert. Der Tod ist höchstens kurz außer Reichweite und immer im Hinterkopf. Irgendwann wird der Überlebenskampf zur leeren Routine und das Sterben zur Erleichterung.

1928 erschien der Roman „Im Westen nichts Neues“, damals ein Skandal wegen seiner schonungslosen Kriegsschilderungen – bis heute ein einzigartiges Porträt von Weltkrieg und Materialschlacht aus Sicht des einfachen Soldaten.

Regie: Henner Kallmeyer

Bühne & Kostüme: Franziska Gebhardt

Dramaturgie: Justus von Verschuer

Mit: Miriam Haltmeier, Stefan Herrmann, Christina Jung, Michael Knöfler, Pola Jane O’Mara, Maximilian Pulst, Andreas Rother, Luana Velis, Benjamin Werner, Luca Zahn

In Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste

Mo 30.03.2015

19:30, Theater Unten

Sa 11.04.2015

19:00, Theater Unten

Mi 22.04.2015

19:30, Theater Unten

Mo 27.04.2015

19:00, Theater Unten

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