Theaterkompass.de Logo

"Glaube Liebe Hoffnung" - Ein kleiner Totentanz in fünf Bildern von Ödön von Horváth m Schauspiel Frankfurt

Premiere am 20.September 2014. -----

Zuerst kommt die Pflicht und dann kommt noch Ewigkeiten nichts! Radikal nichts! - Elisabeth wird schon noch einmal Glück haben in ihrem Leben. Sie braucht nur 150 Mark, um ihre Vorstrafe zu tilgen. Dann würde sich die Welt ihr endlich öffnen.

Das Glück blitzt auf, als sie sich in den Polizisten Alfons verliebt. Vielleicht findet sie doch noch ihren Platz in der Welt? Aber der Oberinspektor klärt Alfons über Elisabeths Vorstrafen auf und führt ihm vor Augen, wie wenig hilfreich diese Liebe für seine Karriere ist.

Beschreibt Brecht in »Arturo Ui« die unheilvolle Verstrickung von Wirtschaft und Politik als wesentliche Gefährdung von Demokratie, macht Ödön von Horváth die Auswirkungen dieser sämtliche Lebensbereiche durchdringenden »Logik des Geschäfts« auf den einzelnen Menschen zum Thema. Elisabeths Überlebenskampf scheint aussichtslos in einer Gesellschaft, die nur nach marktwirtschaftlichen Prinzipien funktioniert. Woran also glauben, wen lieben, worauf hoffen?

Regie / Bühne Andreas Kriegenburg

Kostüme Katharina Kownatzki

Dramaturgie Claudia Lowin

Mit Franziska Junge (Maria), Josefin Platt (Frau Amtsgerichtsrat), Gaby Pochert (Arbeiterfrau), Lisa Stiegler (Elisabeth); Michael Benthin (Amtsgerichtsrat / Kriminaler), Felix von Manteuffel (Präparator), Maximilian Meyer-Bretschneider (Invalide / Lebensretter Joachim), Sascha Nathan (Irene Prantl), Martin Rentzsch (Oberpräparator / Oberinspektor), Lukas Rüppel (Schupo Alfons Klostermeyer), Viktor Tremmel (Baron mit Trauerflor), Till Weinheimer (Vizepräparator)

21./22./26./28. September, 1. Oktober

Teile den Beitrag auf

Background image of the page