Giselher Klebe hat die Arbeit an seiner neuen Oper „Chlestakows Wiederkehr“ beendet. Das Werk entstand als Auftragswerk für das Landestheater Detmold. Klebe, einer der bedeutendsten deutschen Komponisten der musikalischen Moderne, bekannt vor allem durch seine Literaturopern, wie z.B. „Die Räuber“ oder „Der jüngste Tag“, hat darin einen komödiantischen Stoff vertont. „Chlestakows Wiederkehr“ basiert auf „Der Revisor“ von Nikolai Gogol. Die Uraufführung der Oper findet am 11. April 2008 am Landestheater Detmold unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Erich Wächter statt.
Von 1957 bis 1990 unterrichtete Klebe an der Detmolder Hochschule für Musik. 1962 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Aus Klebes Meisterklasse gingen viele angesehene Komponisten hervor. Sein Gesamtwerk umfasst bis heute mehr als 140 Kompositionen, darunter 13 Opern, 7 Symphonien, 15 Solokonzerte, Kammermusikwerke verschiedenster Besetzung, Klavierwerke und geistliche Werke. 2002 ernannte ihn die Stadt Detmold zum Ehrenbürger.
Das Landestheater hat sich der Pflege von Klebes Werk verschrieben. Nach Inszenierungen von „Der jüngste Tag“ (2001) und „Die tödlichen Wünsche“ (2005) sowie neben der Uraufführung von „Chlestakows Wiederkehr“ 2008 stehen regelmäßig auch seine Orchesterwerke auf dem Programm des Theaters.