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Gisela Stein liest »Die Schrift« im Theater im Münchner Haus der Kunst

11.12.2007

13. Dezember 2007 um 20.00 Uhr

Die Schrift »Buch Richter« [Jehoschua/Richter]

übertragen von Martin Buber und Franz Rosenzweig

24. Abend »Es geschah nach dem Tod Jehoschuas... «

Das einst von Gott gesprochene Wort will gehört werden. Martin Buber hat sich in seiner Bibelübersetzung nicht damit begnügt, nur den visuell erfassbaren Textbestand zu betrachten, sondern war immer darauf bedacht, das Ohr des Hörenden für den Text zu öffnen. Der traditionelle Name der Bibel ist "Ausrufung".

In der jüdischen Tradition ist also die Schrift bestimmt, vorgetragen zu werden. Ein echtes Verständnis des Bibeltextes ist daher wesentlich vom Hören abhängig. Was im Sprechen entstanden ist, kann nur im Sprechen wieder leben. Martin Buber, geboren 1878 in Wien, gestorben 1965 in Jerusalem. 1960 Kulturpreis der Stadt München, 1962 Ehrendoktorwürde der medizinischen Fakultät der Universität München. Er arbeitete an einer Übertragung der hebräischen Bibel von 1925 bis 1961, zuerst und bis zu dessen Tod 1929 zusammen mit Franz Rosenzweig, dann alleine bis zur Vollendung 1961.

Einrichtung Anton Rey Beratung Dr. Michael Heinzmann

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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