Premiere am Freitag, 24. Februar Um 19.30 Uhr im Theater am Goetheplatz – Inszenierung von Thomas Bischoff
Laut Rüdiger Safranski das beste Stück, das wir in der deutschen Theaterliteratur haben. Fast ein Jahrzehnt beschäftigte sich Friedrich Schiller (1759 – 1805) mit der Gestalt des böhmischen Feldherrn Wallenstein aus dem Dreißigjährigen Krieg. Aus dessen langer, verwickelter Geschichte schneidet Schiller einige wenige Tage heraus und zeigt den General und Unternehmer auf dem Höhepunkt seiner Macht – und doch hat sein Absturz schon begonnen. Schillers Wallenstein ist ein monumentales Geschichtsdrama. Es zeigt den Zustand einer Nation auf der Suche nach Identität, deren erste Voraussetzung der Friede wäre. Doch der wird zwischen den Machtansprüchen einzelner zerrieben.
Regisseur der Bremer WALLENSTEIN-Produktion ist Thomas Bischoff, der in den letzten Jahren vor allem am Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Staatstheater Hannover, dem Deutschen Theater Berlin und dem Schauspiel des Bremer Theaters inszenierte. Zu seinen Arbeiten in Bremen zählen Kabale und Liebe, Nathan der Weise und zuletzt Antigone. Es spielen Martin Baum, Jost Grix, Andreas Krämer, Hans-Werner Leupelt, Siegfried W. Maschek, Gustl Meyer-Fürst, Phillip Oehme, Friederike Pöschel, Heiko Raulin, Susanne Schrader und Thomas Ziesch; Bühne und Kostüme: Uta Kala
Weitere Vorstellungen am 28. Februar, 2. März, 11. März, 24. März, 27. März, 7. April, 20. April, jeweils um 19.30 Uhr im Theater am Goetheplatz, sowie am 19. März, 18 Uhr (wird fortgesetzt).