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Friedrich Schiller, Kabale und Liebe, Mainfranken Theater Würzburg

28.02.2008

Ein bürgerliches Trauerspiel

Premiere: 01. März 2008 | 20:00 Uhr | Kammerspiele

Luise und Ferdinand verbindet eine Liebe über alle Standesgrenzen hinweg.

Um die Verbindung zu brechen, schrecken weder der Präsident, Ferdinands Vater, noch Sekretär Wurm, der Luise begehrt, vor Intrigen und Kabalen zurück.

„Kabale und Liebe“ ist die Geschichte einer Liebe, die an ihren eigenen idealistischen Ansprüchen ebenso scheitert wie an den Intrigen und Machtspielen der anderen. Aber auch die Liebe selbst entfaltet neben ihrer romantischen, herzerwärmenden Kraft eine alles zerstörende Macht. Sie allein könnte die strengen Schranken der Gesellschaft durchbrechen, doch ist ihr, wie vielleicht allen großen Utopien der Menschheit, das Scheitern schon eingeschrieben.

Schillers 1784 uraufgeführtes Drama enthält eine konkrete Anklage gegen bestehende politische Zustände in den Fürstentümern. Es ist ein flammender Protest gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Erpressung der menschlichen Natur durch Tyrannenmacht, gesellschaftliche Vorurteile und Willkür.

Inszenierung Boris Wagner

Bühne Sandra Dehler

Kostüme Hella Bünte

Dramaturgie Petra Paschinger

Präsident von Walter Rainer Appel

Ferdinand, sein Sohn Christian Manuel Oliveira

Hofmarschall von Kalb Philipp Reinheimer

Lady Milford, Favoritin des Fürsten Natalie Forester

Wurm, Haussekretär des Präsidenten Kai Markus Brecklinghaus

Miller, Stadtmusikant Georg Zeies

Luise, dessen Tochter Katharina Ries

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